Band 
Erster Band. A und B.
Seite
1066
JPEG-Download
 

1066

Biitzablci le r

gesteckt, mit «lern einen Ende an dem untern Ende des Sat-tels des Firstes, zu beiden Seiten eins ums andere in einemZwischenräume von 4 Fufs, mit dem andern aber inwendigangenagelt werden. Durch ähnliche Schienen werden dieherabgehenden Bretter befestigt. Von einer solchen Metall-bekleidung, die von einem Ende des Firstes zum: andernreicht, darf daun nur irgendwo über die Seite des Strohda-ches mittelst eines untergelegten Brettes ein Ableiter hcr-untergefiihrt werden, ohne dafs es nöthig wäre, an beidenGiebclwänden eine Ableitung anzubringen, und wenn Dach-ziegel auf dem First liegen, so wäre auch, wenn das Ge-bäude nicht zu lang ist, eine Stange hinreichend. An einemBauernhause, au welchem sich auf dem First ein Schornsteinbefindet, mufs jedoch allemal auch dessen oberer Rand mitBlei bedeckt, und davon ein Streifen auf untergelegtenBrettern bis zur nächsten, am Ende des Daches stehen-den Stange, oder bis zum Ableitungsstreifen geführt werden.In den Ilerzogtbümern Schleswig und Holstein haben sichdie auf sehr vielen Wirtschaftsgebäuden, grofsen Kuhställen,Scheunen u. s. w. nach dieser, aus der Zeichnung leichtFig. kenntlichen Vorschrift angelegten Wetterableiter in einer222 -langen Reihe von Jahren vollkommen bewährt. Auch beiPulvermagazinen findet Rzimahus mit Recht keine andereEinrichtung nöthig, und dringt besonders uur auf eine Ab-leitung von recht grofser Capacität, auf gute metallische Be-deckung aller hervorragenden Stellen, und genaue Verbin-dung mit dem Hauptableitcr. Wenn sich indessen in einemsolchen Pulvermagazine unten oder sogar in den Kellern einsolcher Vorrath von Metall befände, dafs mau ihm nicht so-gleich eine andere Stelle anweisen könnte, so wäre der ein-zige Rath , die Ableitung gleich vom Dache an abwärts vomGebäude zu führen und sie nicht so nahe bei demselben, dafsder Strahl nach dem unten liegenden Metalle hingelockt wer-den möchte , noch in einem nahen engen Brunnen, sondern,wo möglich, in einem offenen Wasser endigen zu lassen.Man könnte also etwa in der Entfernung von 1 0 oder mehri' Fufs einen Pfahl einsclilagen, von welchem ein Brett bis zudem Dache des Magazins hinreichte. Wenn das Magazin mitPallisaden umgeben ist, könnte eine derselben zu diesem