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Brandracketen.
durchbohrende Geschofs verursacht, als auch durch das fort-brennende Feuer in der Regel augenblicklich getödtet werden*.
Bei dieser auffallenden und ausnehmend grofsen Bedeut-»samkeit der Brandracketen war es natürlich, dafs mehrereVersuche angestellt wurden, sie nachzumachen, und da ihreWirkung hauptsächlich von der Beschaffenheit des Satzes ab-hängt, diesen theils durch Versuche zu finden®, theils allediejenigen chemisch zerlegen zu lassen, welche zufällig infeindliche Hände gcriethen. Man hat auch wirklich mehrerechemisch analysirt, und nahe übereinstimmende Resultateerhalten, jedoch läfst sich nicht verbürgen, ob die hierzuverwandten Exemplare wirklich ächt waren, und in wie weitdie Zerlegung für absolut genau anzusehen ist. Unter den'mehreren, nahe übereinstimmenden Analysen giebt die von'»’Ahcet 3 angestelltc für den Satz folgende “BestandtheileUnreiner Salpeter - - 5 3,4
Kohle - 2 0,2
Schwefel - - 12,4
Feuchtigkeit - - - 1 4,0
Zusammen 100,0
Für die Zündmasse '
Salpeter - - 5 3,5
llarz, Talg, Schwefel undSpiefsglanz - 46,5
Zusammen 100,0
Die letzteren Bestandtheile sind genauer durch Kikciiiiof 4angegeben, nämlich
Harzige Substanzen - -
- 20
Salpeter - -
- 54
Spiefsglanz -
5
Schwefel - - -
- 18
Verlust -----
3
Zusammen 100
1 The CuiTier. 1821. Ann. de Chim, et de Ph, XIX. 8g. Ana. ofPhil. N. S. II. 467. III. i 38 .
2 Ein sächsischer Artillerie - Officier sagte mir, dafs nach zahlrei-chen, in Dresden angestellten, Versuchen die mit dem sogenanntenfaulen Satze gefüllten Racketen am weitesten, keine aber bis zur erforder-lichen Weite getrieben seyen.
3 Ann. des Arts. LV. 52 .
4 Mem, de l'Aead. Imp. de Pctersbourg. V. zi. Vergl. VI. 57 .