Mittel sie zu findeu.
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So wird Cos. (y-\- — Cos. cc Cos. y es: — Sin.« f
(n* —Cos. 2 <f ‘). Hieraus läfst sich n bestimmen, undwenn man für mehrere Winkel den Versuch anstellt, fin-det man n constant. Wenn SJ mit SO parallel ist, sohat man y = 0 , für Lichtstrahlen, die von sehr entfern-ten Puncten herkommen. Nähme man dagegen « = 0oder einen durchsichtigen Körper mit parallelen Flächen,so würde Sin. cc zzz 0 und die Formel würde, ohne n zubestimmen, fordern, dafs
Cos. (;' + /?+ (f) = Cos. (poder y -f- ß = 0 ; y =— ß sey, das ist, der ausfallendeStrahl mit dem cinfallenden parallel. Hier ist nämlichFig.JSO =— SOJ 7 , weil der letztere an der entgegenge-253.setzten Seile von OS liegt.
9- Die Anstellung der Versuche orfordert sehr viel Sorgfalt.
Da die vön I3iot und Caüchoix. angestellten Versuche zuden genauesten gehören, die wir haben, so will ich dasdabei beobachtete Verfahren nach Biots Beschreibung hiererzählen
a. Der Lichtstrahl mufs so einfallen, dafs er in einer aufdie Seitenkanten des Prisma’s senkrechten Ebene liege.Man nimmt daher ein Prisma, dessen Grundflächen sehrgenau senkrecht gegen die Seitenflächen sind, stellt diesesmit seiner Grundfläche auf eine matt geschliffene Glas-platte, und richtet durch Stellschrauben, worauf die Glas-platte ruht, diese so, dafs ihre Ebene den leuchtendenPunct trifft. Dann wird, wenn dieser Punct ziemlichentfernt ist, ein von dem leuchtenden Puncte auf, dasPrisma fallender Strahl seinen ganzen Weg in einem aufdie Seitenflächen senkrechten Querschnitte vollenden.
b. Um den Einfallswinkel zu bestimmen, stellt man das Fig.Prisma in der Lage auf, die es behalten soll; man läfst254.nun den Lichtstrahl SJ auf die Fläche AB des Prisma’sABC fallen, und beobachtet mit einem genauen Winkel-Instrumente den Winkel S * 1 0 J, den der von der Ober-fläche des Prisma’s zurückgeworfene Strahl J O, mit demdirecten Strahle S' O, macht. Ist nun der Gegenstand so
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