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Brechung, doppelte.
Fig. Auge in eine durch BCsenkrecht auf die Ebene ABC gc-268. setzte Ebene bringt, und hierauf den auf A B C aufliegen-den Krystall so lange dreht, bis die Linien BC, B'C' derbeiden Bilder auf einander fallen. Dieses aber findet statt,wenn BC entweder mit der durch die stumpfen Winkelder Grundfläche gezogenen Diagonale zusammenfällt oderauch nur mit ihr parallel ist. In diesem Falle liegen alsoder einfallende und beide gebrochene Strahlen in einerEbene, die mit der Ebene des Hauptschnittes parallel ist,und wenn man in ihr durch den Einfallspunct des Strahleseine Linie mit der Axe des Krystalls parallel zieht, so* findet man, dafs der ungewöhnlich gebrochene Strahl alle-Fig. mal mit dieser Linie einen gröfseren Winkel macht, als270. der gewöhnlich gebrochene Strahl, so dafs wenn AB A'B'die Ebene vorstellt, worin die Strahlen sich befinden, undJ A" die mit der Axe parallele Linie ist, sowohl für deneinfallenden Strahl LJ, als für den einfallenden StrahlL'J, der ungewöhnlich gebrochene Strahl, JE im einenund JE' im andern Falle, mit JA" einen gröfseren Win-kel macht, als der gewöhnlich gebrochene Strahl, den wirin jenem Falle durch J O, in diesem Falle durch J O' dar-stellen müfsten.
Diese Erscheinung giebt uns Veranlassung, die Ablen-kung des ungewöhnlich gebrochenen Strahles als Wirkungeiner von JA" ausgehenden Kraft, welche den Strahl vonJA" zurücktreibt, anzusehen. — Und hier ist JA" zwarnicht die Axe des ganzen Krystalls, aber sie ist die Axe desan J anliegenden Theilchcns, indem der rhomboedrische Kry-stall nach HaÜy 1 aus integrirenden Molccülen zusammengc-setztist,deren Gestalt genau die oben (Nr. 2.) beschriebene ist.7. Dieser Hypothese, dafs eine von JA" ausgehende Kraft,die Richtung des ungewöhnlich gebrochenen Strahles be-stimme, entsprechen nun auch die übrigen Erscheinungen,welche dieser Kalkspath, wenn man den Krystall zer-schneidet, darbietet.
a. Wird der Kiystall so geschnitten, dafs die Ebene desSchnittes senkrecht auf die Axe des Krystalles ist, so wird