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wandelt sich hierbei immer in Kalk. Man erhält den reinenKalk, als gebrannten Kalk, durch Glühen des natürlichen ki.h-lensauren Kalkes. Der reine Kalk ist weil's, erdig, wirktschwach alkalisch und schmilzt nur in der durch das Knall-gasgebläse oder Elektricilät hervorgebracblcn Hitze. Er ver-bindet sich mit Wasser unter lebhafter Wärmeenlw iekelung, diebis zum Entzünden von Schiefispulver und Holz steigen kann,zu Kalkhydrat , einem weilsen Pulver, welches in schwa-cher Glühhitze sein Wasser verliert und sich in ungefähr 600kaltem und 1200 kochendein Wasser zu Kalkwasser auflöst.Oie aus der Verbindung des Kalkes miL Säuren entspringendenKalksalze sind den Uaryt- und Stronliansalzen ähnlich,doch specilisch leichter. Die auflöslichen werden auch beigrofserVerdüunung (wenn keine überschüssige Säure vorhandenist) durch Kleesäure und durch kleesaures Kali, ferner, jedochnur im concenlrirlon Zustande, durch Selm efelsäure, nicht durchAmmoniak gefällt. Die wichtigsten sind: KuhlensaurerKalk in der Natur sehr häufig als Kalkspath, Marmor, Kalk-stein, Kreide, u. s. w. nicht in reinem, aber ein wenig in Koh-lensäure hal tendem Wasser löslich. Phosphorsaurer Kalk;seltener iin Mineralreiche als Apatit, häufiger in den Pllauzenund Thieren und daher in den meisten Pllanzenaschen in geringer, in den meisten Thieraschcu (besonders in den verbranntenKnochen) in gröfserer Menge verkommend, nicht im Wasserlöslich. Schwefelsaurer Kalk iin trockenen wasserhaltigenZustande als AnhydriL und Gyps bekannt, in 460Theilen Was-ser löslich. Salzsaurer uml salpetersaurer Kalk, zweiin Säulen kryslallisirc-nde, äufserst zerlliefsliche Salze. DieVerbindungen des Kalkes mit Arseniksäure, Schcelsäure und Kie-selerde kommen iin Mineralreiche vor, die mit Klcesäure, Wein-säure uml vielen andern Pilanzensäuren iui Pflanzen - und zumTlieil auch im Thierreiche. Mit Chlor und Wasser bildet derKalk theils’ ein feuchtes Pulver, Bleicbpuiver, theils bei mehrWasser und Chlor eine Eliissigkeit, Bleichlliissigkeit, welche bei-de zum Bleichen häufig angewendet werden.
Das Calciumhyperoxyd ist noch wenig bekannt. DasFluorcalcium, der Flufsspath der Mineralogen, findet sichin kleiner Menge auch in tliierischen Substanzen, besonders inden Zähnen und Knochen. Das Chlorcalcium ist eine weifse