Band 
Zweiter Band. C und D.
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(J a 1 i b c r. C a 1 o r i m e t e r.

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nigc Linien weite Glasröhre a a, fafsl sie in einen eisernen Hing F>g>b b, weiclier an zwei, einander diametral entgegengesetzten *Seiten zwei mit der Glasröhre parallel herabgehende Stangenhat; diese tragen unten diePlalte d d miteiner Schraubenmutterin ihrer Milte, durch welche die männliche Schraube g geht.

Am obern Ende dieser lezteren ist vermittelst einer eisernenPlatte der Kork e befestigt, welcher gedrängt in die Höh repalst. Lcztcre ist an ihrem oberen Ende plan geschlilfcn, undeine genau auf den Rand passende kleine Glasplatte dient dazu,den Raum der Glasröhre zwischen dem Korke und dieser Plattedurch die letztere scharf abzuschneiden. Heim Gebrauche be-stimmt man nach den oben mitgetheillcn Angaben das Gewichteines gewissen Volumens Quecksilber, .wiegt dieses sorgfältigab, schüttet eS nach hinlänglich zurückgezogenem Korke in dieGlasröhre, und indem mau die Glasplatte auflegl, den Korkaber in die Höhe schraubt, bestimmt mau auf das genauesterlcu Raum, welchen cs einnimml. Diesen füllt man nachherwiederholt mit Quecksilber, giefst dieses in die zu calibrirendeRöhre, und bezeichnet den jedesmaligen Stand, welchen das-selbe einnimml, wobei cs leicht ist, nach den angegebenenElementen die Länge der Quecksilbersäule für die convexe Ober-fläche zu corrigiren. Bildet dieselbe nämlich eine Halbkugel,so darf man nur jederzeit y ihrer Hohe abziehen. Eine weiteregenauere Berechnung wurde für jeden einzelnen Fall sehrschwierig, für den praktischen Gebrauch aber überflüssig seyn.

Jtl.

Calorimeter. '

Mil diesem lateinisch griechischen Namen bezcichnclcn I.a-voisiEH und La Peace eine Vorrichtung, welche dazu dienensoll, die von einem Körper ausgehende Wärme zu messen. Sicbedienten sich hierzu des Eises, mit welchem sic den Körper vonallen Seiten umgaben, und nahmen als relatives Mals der Wär-me das Quantum des aus der Eishülle durch die Wärme des Kör-pers ausgesclimolzcncu Wassers au. Um die Störung zu verhü-ten, w elche der Zutritt der Luft wärme auf das Resultat habenkonnte, war jene Eisrinde noch mit einer zweiten Hülle von Eisumgeben, so dafs jede St hmelzung von Aufsen unmöglich ge-macht wuide. Dieses sind die Gruudziigc von Lavoisiehs Eis-

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