Band 
Zweiter Band. C und D.
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Calor im e ter.

Brennstoffes liegt- Die untere Ocfliiuug dieses Conus tritt durchden Boden des mit Wasser angefiilllen Cylinders hinaus, umdem Ofen frische Luft zuzuführen; die obere endigt sielt inein rechtwinklicht umgebogenes horizontal fortlaufendes Rauch-rohr, welches zur vollständigen Benutzung der Wärme nochmit einem weitern Rohre umgeben ist, das, mit Wasser ange-füllt, mit dein W'asser des Cylinders in Verbindung stellt. Soist also der Ofen ganz mit Wasser umgeben , und alle in dem-selben entwickelte Wärme wird auf die Erhitzung des Letztemverwendet. Nachdem man durch ein am obern Ende des Conusangebrachtes verticales Rohr, das nach Volumen oder Gewichtbestimmte Brennmaterial hineingeworfeu und angczündel hat,braucht man nur den Moment abzuwarten, da das Wasser insKochen gerälli. Das Ecucr wird nun sogleich ausgelöschL, unddie Quantität des verbrauchten Brennstoffes bestimmt. Sobaldder Apparat wieder auf die vorige Temperatur heruntergekom-men ist, kann zu einem zweiten vergleichenden Versuche miteinem andern Brennmaterial geschritten werden.

Gegen diese Einrichtung hat der königl. Fabrik-ConimissärMay in Berlin verschiedene Einwendungen gemacht, die haupt-sächlich in folgendem bestellen :

1. Da der Cylinder oben ganz verschlossen, auch keinin das Wasser reichendes Thermometer angebracht ist, so hältes schwer, den Moment, wo das Kochen eintrilt, wahrzuuelunen.Das llcrauslassen von Wasser aus dem oben angebrachten Hahn,und die Prüfung desselben mit dem Thermometer (nach des Er-finders Vorschrift) ist zu weitläufig und ungewifs.

2. Die gänzliche Umschliefsung des Ofens vom Wassermacht es unmöglich, das Brennmaterial ordentlich einzulegen,oder überhaupt sich zu überzeugen, dais es gut brenne, auchkann, da keine Schieber zur Abschliefsung des Luftzuges auge-bracht sind, das Feuer nicht schnell genug gelöscht werden.

3. Läfst sich aus dem unverbrannteu Rest des Brennstof-fes die Quantität des Verbrauchten nicht mit Sicherheit bestim-men, weil der Rückstand wegen gänzlich veränderter Beschaf-fenheit keine Vergleichung mit dein rohen Material gestattet.

Nur durch gänzliche Verzehrung des Brennstoffes läfst sich,