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Kräfte einander entgegen wirken, so verhalten sich die Hohender angchobenen Wassersäulen bei Röhren von den Durclimessem
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Ist endlich die Röhre nicht lothrecht, sondern in einem Winkel= v gegen den Horizont geneigt, so ist
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Obgleich das Bestreben der Flüssigkeit, der Einwirkung derSchwere zu folgen und herabzufallen, der Capillaraltraction ent-gegen ist, so sind doch die Höhen, bis zu welchen die verschiede-nen Flüssigkeiten in gleich weiten Röhren gehoben werden, denspec. Gewichten derselben nicht umgekehrt proportional, wieman hauptsächlich bei Weingeist und Wasser valirnimint. Er-sterer steht nämlich niedriger als letzteres, weil seine Anzie-hung zum Glase geringer ist, wie auch in der Formel ausgedrücktwird.
Ein interessanter Versuch von La Place beweiset sehr evi-dent, dafs Cappillarattraction und Depression dem nämlichenallgemeinen Gesetze zugehören. Ist nämlich bei einer heberför-mig gebogenen Rolire mit ungleich weiten Schenkeln der wei-tere länger als der engere, und bringt man nach gehöriger Be-netzung der inneren Wände Weingeist in dieselbe, so wird die-ser im engeren Schenkel höher stehen. Giefst man so langeAlkohol in einzelnen Tropfen nach, bis derselbe im kürzerenSchenkel das Ende erreicht, so wird er, wie früher, in die-sem eine concave Oberfläche bilden. Beim weiteren Zugiefsenwird diese eben werden, und dann der Alkohol in beiden Schen-keln nahe gleich hoch stehen; dann aber wird die Fläche beifortgesetztem Zutröpfeln convex werden, der Alkohol aber imweiteren so viel höher stehen, als er vorher niedriger stand.Gleich interessant ist folgender Versuch: Taucht man ein lie-berförmiges Haarröhrchen A B ins Wasser, so dafs der kürzerep/g.Scienkel A unter das Niveau desselben kommt; so steigt2ä-dai Wasser im längeren Schenkel um die Gröfse F G über dasNiveau. Zieht man dasselbe wieder heraus, so bildet sich andej Oeffnung des kürzeren Schenkels ein Tropfen A N O , unddie über der Horizontalen N I' stehende Wassersäule I' C ist