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C h r o n li y o m e t e r.
seil. Das Wesentliche scheint zu seyn, dafs man bei richtigerStellung des Prisma’s, welches sich an einem Ende des Kastensbefindet, die Breite der Karbeuslreifen am andern Ende genauabmifst, und daraus die Winkel und das BrechnungsverLüll-uifs bestimmt.
l)a indefs dieses durch andere Methoden schon besser ge-leistet ist, so wird das Instrument wohl nicht in allgemeinenGebrauch kommen. _Z>.
C li r o n ]i j o m g t c iv
Von XQovog die Zeit, vfrog der Regen uml fiiroia ich messe,ist ein von I.andiuaxi erfundenes W erkzeug, welches bestimmtist, die Zeit des Regnens zu messen 1 , wovon man aber wegenseiner Kostbarkeit, Unsicherheit und des zu erwartenden gerin-gen Nutzens keinen Gebrauch gemacht zu haben scheint. SeineFig. Einrichtung ist kürzlich folgende: A ist ein weites konischesGefafs, welches aufseihalb des Daches angebracht wird, denRegen aufzufangen. Dieser wird sich in der Spitze sammeln,und bei einer geringen Quantität wird der kleine lieber a zulaufen anfangen, der Rest aber durch die weile Rohre s stetsablaufen, so dafs das Niveau unverändert bleibt, und wcilsman dann die Zeit, in welcher der Heber eine gewisse. Quanti-tät Wasser liefert, so kann man aus der Menge des in einemmit dem Heber verbundenen Gefäfses enthaltenen 'Wassers dieZeit des Regnens berechnen. Hierdurch wird indefs blofs dieDauer des Regens angegeben night aber die Zeit des Anfanges.Fig.Um auch diese zu wissen, dient eine im Zimmer unter dem Re-^■genmesser angebrachte, durch ein Uhrwerk einmal täglich umihre Axe gedrehete horizontale Scheibe, deren Oberflächeschwarz gefärbt und nach den Stunden getheilt seyn soll. Ue+ber derselben ist der Hebelarm m n feiu balancirl,' und trägt ameinen Ende den weifsen Bleistift a nebst dem konischen Gefäfsev mit dem kleinen Heber 1. Indem das Wasser dann aus demRegenmafse durch den beschriebenen lieber in dieses Gcfäfs vläuft, erhält der Hebelarm das Uebcrgcwicht, drückt den Blei-stift gegen die Scheibe, und zeichnet die Stunden des Regnens.
1 J. de Ph. XXII. 280.