ausgedrückt findet. Ist z. B. m 5 = 0,99 d. h. binden 100 TheL-le Elektricität in der einen Platte 99 in der andern durch dieisolirende Schicht hindurch, so wird man, wenn man für in
diesen "Werth setzt -— = 50 haben, so dafs also unter
1 —m*
dem Einflüsse der untern Platte die Collector-Platte mit irgendeinem unerschöpflichen Quell von Elektricität in Verbindunggesetzt 50mal mehr Elektricität aufnehmen wird, als wenn siesich ohne diesen Einflufs damit in Verbindung befunden hätte.Zur Bestimmung der condensirenden Kraft eines solchen Instru-ments reducirt sich demnach alles darauf, den Bruch m auszu-milteln. Zu diesem Behuf ladet man den Condensalor mit ir-gend einer gegebenen Menge Elektricität, wobei aber beide Plat-ten mit isolirendeu Handgriffen versehen seyn müssen, und nurwährend der Ladung die eine Platte mit dem Erdboden in Ver-bindung gesetzt, diese aber dann wieder aufgehoben wird, undbringt dann nach der Reihe jede der beiden Platten mit dem-selben Puncte ihrer Oberfläche mit einem, die Stärke der Elek-tricität messenden Apparate z. B. der Prüfungsscheibo der elek-trischen Waage Coulombs * in Berührung. Dadurch erfahrtinan, welches an diesem Puncte das Verhältnifs der Spannungder elektrischen Schichten ist, und da die Platten von gleicherGrbfse sind, so wird dieses Verhältnifs auch zugleich das Ver-hältnifs der totalen Quantität ihrer Elektriciläten seyn. Nachdem obigen Verhältnisse ist nun, wenn die der Collector-Platte= A ist, die der untern Platte = — m A. Dividirt man die
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zweite durch die erste, so hat man m, worauf mau -, d.
1 — m*
li. die condensirendc Kraft berechnen kann.
Man kann aber auch einfacher und ohne elektrische Waage,welche ein nicht leicht in gehöriger Vollkommenheit zu erhal-tendes Instrument ist, hinreichend genug die condensirendeKraft durch correspondirende Elektrometer bestimmen, von denendie Grade des einen Vielfache der Grade des andern sind. Mankann sich eine solche Reihe von Elektrometern, von dem em-pfindlichsten Goldblatteleklromeler ausgehend, leicht durch
1 S. Drehteaage.Bd. II.
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