Band 
Zweiter Band. C und D.
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Allgemeine Bestimmungen.

ten Röhre ist hierbei eine liotlnvendige Bedingung. Vermittelstdieses Apparates fand er, dafs Schwefeläther bei einer Ausdeh-nung von weniger als dem Doppelten seines ursprünglichen Vo-lumens, mit einem Drucke von 37 bis 38 Atmosphären unddurch eine Temperatur von 200° G.; Alkohol bei einer Ausdeh-nung von etwas weniger als dem Dreifachen seines ursprüngli-chen Volumens mit einem Drucke, von 119 Atmosphären unddurch eine Temperatur von 259° C.; Jf'axser endlich, welchesdas Glas auflösete, und daher nicht genau untersucht werdenkonnte, bei einer Ausdehnung von nahe dem Vierfachen seinesVolumens und in der Hitze des schmelzenden Zinkes (274° R.nach Daniell) expandirt wurden r .

Inzwischen ist hierdurch der Unterschied zwischen Dam-pfen und Gasarten doch keineswegs aufgehoben, und lälstsich ganz einfach so ausdriieken: die Gase folgen dem Mur io t-teschen Gesetze , die Dämpfe nicht ; wobei dann zugleich be-rücksichtigt werden mul’s, dafs auch dieses Gesetz erweislichnicht in absoluter Ausdehnung anwendbar ist, bei den ver-schiedenen Gasarten aber leicht in einem ungleichem Umfangeanwendbar seyn mag. Um diesen Salz anschaulich zu machenund seine Richtigkeit einzusehen, denke man sich ein Gefäfs vongegebenem Inhalte, etwa einen Cylinder, mit Gas gefüllt. Eswerde dieses durch einen hineingetriebenen Embolus auf dieHälfte zusammengeprefst; so wird ohne Aendcrung der Tem-peratur die Elasticität und Dichtigkeit desselben doppelt seyn.Befände sich in demselben Gylinder aber Dampf statt Gas, sowird unter gleichen Bedingungen sowohl die Elasticität als auchdie Dichtigkeit unverändert bleiben, die Hälfte des Dampfesaber in tropfbare Flüssigkeit verwandelt werden 1 2 . Es werdeferner in dem angenommenen verschlossenen Gefäfse die Gasart

1 Es scheint mir sehr unglaublich, dafs Glas, an der Lampe ausRohren geblasen, diese Versuche auszuhalten vermöge, auch stimmendie angegebenen Temperaturen und die ihnen zugehörigen Elasticitätender Dämpfe nicht mit andern genauen Beobachtungen überein. Aufdie beträchtliche Elasticität des Glases ist aufserdem nicht Rücksichtgenommen. Vergl. Elasticität.

2 Eine hiermit zusammenhängende Betrachtung S. unter Nr. 2gegen das Ende.