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Dampf.
hierin ein Hauptgrund der Ersparung von Brennmaterial liege.Ist dieses wirklich der Fall, so muls der heifserc Dampf vor-hältnilsinärsig weniger Wärme zu seiner Bildung erfordern, folg-lich auch weniger latente besitzen, als der kältere. Angenom-men nämlich cs winde Dampf von der Dichtigkeit einer Atmo-sphäre angewandt, um einen Embolus von der Fläche eines Qua-dratfufscs durch einen Kaum = 1 za bewegen, und es wäredie hierzu erforderliche Menge desselben = 1, man wendeteaber statt dessen Dampf von der ElasticiLät zweier Atmosphärenan, so würde bei gleicher Fläche des Embolus und gleicherErhebung desselben zwar die doppelte Wirkung erhalten wer-den, zugleich aber auch die doppelte Menge des in Dampt vondoppelter Dichtigkeit verwandelten Wassers, mithin auch derdoppelte Aufwand von Brennmaterial erforderlich seyn, sobalddie latente Wärme des Dampfes von jedem Drucke eine conslan-te Gröfsc, und der Elaslicität und Dichtigkeit direct proportio-nal ist. Ohne auf eine detaillirle Entscheidung dieser Fragecinzugehen erklärte unter andern Brewsteu *, die Erfahrungentscheide bestimmt für die von Perki.vs angewandten Dämpfehöherer Temperatur. Aufser vielen, auf gleiche Weise das Prin-cip der Pcrkiiis’schen Dampfmaschine verwerfenden oder prei-senden Aeufscrungeu 1 2 sind mir keine genauen Untersuchungendes Gegenstandes bekannt geworden.
Poisson’s oben erwähnte Formeln enthalten auch eine zurBestimmung der Wärme, welche für Dampf von verschiedenerElasticität erforderlich ist, nämlich
v_ hv 187 gr ' 33 n_ 0 ra , 76 ' 266,67 -f t
worin V die erforderliche Wärme, h die Elasticität nach Queck-silberhöhen gemessen, v das Volumen bezeichnet, ein Kubik-Decimeter als Einheit angenommen, Q aber die zur Verwand-lung des Wassers in Dampf ei forderliche latente Wärme, welchefür alle Temperaturen derjenigen nahe gleich ist, wodurch dasWasser von 0° in Dampf von 100° Temperatur verwandelt
1 Edinb. Joarn. of Sc. N. I. 146.
2 Yergl, Fresuel iu Ferrassac Balletio, Sc. Math. 1825. Jan.p. 59.