Band 
Zweiter Band. C und D.
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Elasticiläl des Wasserdampfes.

liegen, nocli minder statt finden kann. Hierhin gehört vor al-len Dingen die von Kaemtz, weit weniger aber die von Schmidtund noch weniger die von Southern. Die einzige Formel also,welche blofs in dem Falle auf unmögliche Wertlie führen wür-de, wenn man annehmen wollte, es fände unter — 213° R.noch Wärme statt, oder der absolute Nullpunct läge noch tieferals bei dieser Temperatur, welche übrigens für die höheren undhöchsten bis jetzt in denVersuchen angewandten Temperaturenmit directen Beobachtungen am genauesten übereinstimmende,und auch für noch höhere Temperaturen keine unwahrschein-lichen Resultate giebt, ist die von Mayer. Dabei ist nicht zuübersehen, dafs alle Formeln für die Temperaturen innerhalbder festen Puncte des Thermometers, und, mit Ausnahme derScuMiDTsclicn, auch für Grade unter dem Gcfrierpuncte solcheWertlie der Elasticitäten geben, welche mit den Beobachtungensehr genau ubereinslimmen. Es dringt sich daher von selbstdie Frage auf, ob Beobachtungen bei niederen, mittleren undminder hohen Temperaturen überhaupt das Gesetz desWachsensder Elasticitäten des Wasserdampfes so angeben, dafs auf die-selben eine überhaupt sowohl für die niedrigsten als auch höch-sten Temperaturen passende Formel gegründet werden kann?Für die niederen und niedrigsten Temperaturen kann die Fragewahrscheinlich bejahet werden, weil in diesen der Dampf seineNatur nicht ändert, für die höheren und höchsten aber glaubeich dieselbe verneinen zu müssen. Wäre dieses möglich, sonnifste die viergliedrige Formel von Kaemtz gewifs zum Zieleführen, allein da diese noch allem Anscheine nach sehr weitdavon entfernt ist, so kann man billig fragen, wie viele Gliederman in die Formel aufnehmen müfste, um das Gesetz des Fort-ganges vollkommen genau auszudrücken? Ohne Zweifel einegrofse Menge, wobei die Wertlie der letzten mit zunelnnenderTemperatur erst von Einflufs wären, und weil diese überhauptstets nur aus den Beobachtungen gefunden werden könnten, sowürde allezeit die Formel nicht über die Grenze der wirklichenBeobachtungen reichen, und somit der Forderung nicht Genügegeleistet werden. Mayer 1 hat dieses schon angegeben, allein

1 a. a. O. p. 27.