359
Elasticität des Alkohold am p fes.
tipliciren mufs, wenn man die Elasticität von 10 zu 10 GradenF. linden will. So ist z. 13.
fiu- 180° F.; 28,3 X (1,2 6 — 0,011) = 35,35;für 190° F. ist (28,3 X 1,26 — 0,011 )
X (1,26 — 0,022) = 43,76; und eben so ist für150° F.; (28,3 : 1,26) : (1,26 + 0,011) == 17,7 u. s. w.welches indefs nur bis so weit nahe genau ausreichl, als dieBeobachtungen gellen.
Eine Vergleichung dieser verschiedenen Itcsultale ergiebt,dafs die Versuche von Schmidt und Ubf. sehr genau mit einander ühereinstinnnen , jedoch sind die durch den letzteren ge-fundenen Werlhc meistens etwas gröfscr, als diejenigen, welchejener erhielt. Weine eigenen Beobachtungen stimmen vollkom-men mit den durch Uhe gefundenen Elaslicitiilen überein, aulscrdie für 20° 11. gefundene, welche offenbar fehlerhaft ist. Ro-nisox’s Resultate haben das Eigenthiimliche, dafs das für 65°,7811. völlig genau mit dem durch Ube gefundenen iibereinsf immen,dann aber sind alle den niedrigem Temperaturen, als diesegenannte ist, zugehörenden Elasliciläten zu klein, alle denhöheren aber zu grofs, wenn wir die von Ehe gefundenen alsdie richtigen ansehen. Die durch Watt gefundenen Elastieitä-ten stimmen in den niederen Temperaturen sehr gut mit dendurch Schmidt gefundenen überein, bleiben aber in den höhe-ren hinter diesen, und also noch mehr hinter denen von Fbgzurück. Im Ganzen sind indefs die Differenzen dieser sümmlh-chen Versuche nicht so bedeutend, dafs in der zu grofsen -Ab-weichung derselben von einander ein Ilindernifs liegen sollte,ein allgemeines Gesetz auch für diese Dämpfe aufzusueheu *.Am besten wird dieses gleichfalls durch die von J. T. Mayerfiir die Dämpfe überhaupt aufgefundene Formel ausgedrückt,wenn man die Constanlen aus den Beobachtungen bestimmt.Die folgende Tabelle enthält daher unter c die hiernach berech-neten Elasticitäten, unter e die durch Ube aus Beobachtungen
1 v. Velin hat den Siedepnnct des absoluten Alkohol von 0,791tp. G. bei 26,6805 Barom. 61\8 R. gefunden, welches den Beobach-tungen Uke’s sehr nahe kommt. Nach der berechneten Tabelle liegtderselbe der gewöhnlichen Beslimmuug nach zwischen 63° bis 64° R.S. Kastner’s Archiv III. 377.