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wird, die aus (}em Wasser gebildeten, durefi die Lu eher des er-sten Kessels dringenden , Dämpfe die Speisen gar kochen \
3. Als auflösendes Mittel.
Der Dampf durchdringt die Gegenstände leicht und oft in-niger als die Flüssigkeiten selbst, aus denen er gebildet ist.Man benutzt ihn daher als auflösendes Mittel des Schmutzesund der färbenden Stoffe neuer Zeuge zum Vorbereiten des Blei-chens. Aufserdem kann man ihre IliLze leicht in verschlosse-nen Gefäfsen bedeutend über die gewöhnliche Siedehitze derFlüssigkeiten erhöhen, woraus sie gebildet werden, und siewirken dann desto stärker auf die aufzulösenden Substanzen.'Namentlich läfst sich daher dieses Mittel bei leicht verdampfen-den Flüssigkeiten, z. B. denen, die zur Firnifsbcreitung dienen,benutzen. Hierzu, eben wie zur Auflösung der Knochen unddes daraus zu gewinnenden Bouillon und zu ähnlichen Zweckenbedient man sich mit Vortheil der Digestoren a . AI.
Dampfkanone.
Die Elasticität der Wasserdämpfe statt der aus demSchiefspulver entwickelten expansibelen Flüssigkeiten zumFortschleudern der GcschiiUkugeln zu benutzen hat schon Pa-pinus vorgeschlagen, in noch gröfserem Detail aber Vauban 1 2 3 4 .Dieser will nach seinen Beobachtungen gefunden haben, dafs140 ff Wasser, in Dampf aufgelöset, eine Kraft ausiiben,welche 77000 ff zu bewegen vermag, eine gleiche QuantitätScliiefspulvcr aber nur 30000 ff. Allein diese Behauptungstimmt nicht mit den Versuchen Rumfobd’s 4 überein, wonachdas entzündete, und enge eingeschlossene Schiefspulver mit ei-ner Kraft von 30000 ja 60000 und noch wohl mehrerer At-mosphären explodiren soll. Neuerdings hat indefs Pcricins mitKanonen, welche die Kugeln vermittelst sehr lieifser Dämpfeforlschleudern, Vej'suchc angcslellt, uud nach den Berichten
1 Ddcade philosoph. An X. p. 210. G. XI. 244.
2 S. Digestor.
3 Mäm. de l'Acad. 1707.
4 5. Schiefspuh'er,