Band 
Zweiter Band. C und D.
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Dampfmaschine.

Unter diese Classe von Maschinen kann man übrigens auchdiejenige rechnen, welche G. Branca in Vorschlag bringt, ob-gleich bei derselben der blasende elastische Dampf directe dasUmlaufen eines Rades bewirken soll *. Sie besteht in einfach-Fig. ster Gestalt aus einer Aeolipile A, welche auf Kohlen liegend

125. den Wasserdampf gegen das Rad B bläst, und dieses hierdurchumtreibt. Auch hierbei ist der NutzelFect für die praktischeAnwendung viel zu geringe.

2. Savery’s Dampfmaschinen.

Man hat diesen Namen denjenigen Maschinen gegeben, beiwelchen vermittelst des niedergeschlagenen Wasserdampfes einleerer Raum entsteht, in welchem die atmosphärische Luft durchihren Druck das Wasser emporhebt. Insofern indefs bei diesenMaschinen das Wasser nach dem Anheben durch den atmosphä-rischen Luftdruck auch durch den wieder hinzutretenden Dampfm die Höhe gedrückt wird, so verdient die von de Caus 2 an-gegebene um so mehr liierzu gezählt zu werden, als sie wahr-scheinlich die nächste Veranlassung zu den späteren Erfindun-Eig. 8 cn gab. Sie besteht aus der metallenen Kugel C, welche durch

126. den Trichter a mit Wasser gefüllt, dann erhitzt wird, so dafsder entstehende Dampf das Wasser aus der Röhre c d in dieHöhe treibt. Hierher gehören* gleichfalls die etwas später em-pfohlenen Maschinen, aus metallenen Kasten bestehend, worindurch die Sonnenwärme die Luft ausgedehnt, hierdurch dasWasser angehoben, nach dem Erkalten aber vermittelst wech-selnd schliefsender und sich öffnender Ventile wieder eingeso-gen werden soll 1 2 3 . Von dem gröfsten Tlieile, oder mindestenseinigen dieser Erfindungen mufste der Marquis von Wokciie-ster Kenntnifs haben, als er in seiner Century of Inventionsviel über die wunderbaren Wirkungen der von ihm erfundenen

1 Le Machine diverse del Signor Giovanni Branca. Rom . 1629.fol. pl. XXV.

2 Les Raisons des Forces mouvantes avec divers desseins de Fon-taines. Par. 1624. fol. Isaac de Caus New Invention of Water WorksLond. 1704.

3 Stuart a. a. 0. p. 6.