458
se Angaben sind indefs zu geringe, und müssen nacli der obeumitgcllieiiten Tabelle für die Elasticitäten des Wasserdampfcsauf 205° R- oder 494° E. erhübet werden, wenn die Berechnungdes Effects der Maschine richtig ist. Jin Deckel des Dampfer-zeugers befinden sich 4 Bohren, deren eine 8 88 als Sicherheits-ventil dient. Sie ist nämlich in der Gegend des sie umgebendenKastens ab so dünn, dafs sie hier nur den vierten Theil desDruckes auszuhalten vermag, wofür die übrigen Theile derMaschine berechnet und gearbeitet sind, wo sie bei Ueberladungder Ventile, ohne Nachtheil der Umstehenden, wie ein StückPapier zerreifst; zugleich führt diese Bohre zu dem eigenenMechanismus bei v v, welcher darin besieht, dafs der gehobeneZeiger f am Zillerblatte die Zahl der Atmosphären anzeigt, wel-chen die Spannung des Dampfes gleich kommt. Die zweite Rüh-re m 555 ist bestimmt, das überflüssige Wasser, wenn derDampfbereitcr überfüllt seyn sollte, oder die zu heifsen Däm-pfe abzuleiten, ohne sie zu verlieren, und dient also gleichfallsals ein Sicherheitsventil. An der Stange u befindet sich näm-lich ein stählernes Ventil, welches durch einen Druck von 37Atmosphären niedergedrückt, aber durch die Gewalt des aus-
dieses nichts gegen die Richtigkeit der durch Perkins angestellten Ver-suche und gegen die Anwendbarkeit seiner Maschine. Rinmal weichenuamlich die Angaben der Temperaturen so sehr von einander ab, dafssie schon deswegen kein Zutrauen verdienen, anderntlieils hat Perküisdie Temperaturen überall nicht directe gemessen, sondern nur nachGutdünken angegeben, oder vielmehr nach falschen Grundlagen aus denElasticitüten berechnet, endlich aber ist es unmöglich, dafs bei der Artder Heizung die Temperatur des Wassers nicht hätte über selbst 184° R.steigen sollen. Ich habe wiederholt die Hitze des rapinischen Digestorsso weit getrieben, daTs der unter dem Deckel befindliche Hanf verkohltwar, welches unter dem Sehmelzpuncte des Rleies nach Biot = 224° R.nach Prechtl in Jahrb. d. Pol. Inst. I. 200 unter 257° It. nicht gesche-hen kanu, und daun lagen unter dem Topfe nur wenige Kohlen, stattdafs der Generator ganz vom Feuer umgeben ist. Kann der Dampf eiu-mal gar nicht entweichen, so steigt die Hitze leicht zu hohen Graden.Weit wahrscheinlicher ist es aber, dafs Perkins die Elasticität des Dam-pfes nach den Gewichten, womit seine Ventile beschwert waren, rich-tig gemessen, als dafs er diese unrichtig bestimmt, die Hitze des Was-sers im Generator aber richtig thermometrisch gefunden haben sollte,wozu obendrein gar keine Vorrichtung bei seiner Maschine vorhandenist.