Band 
Zweiter Band. C und D.
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Einzelne Theile.

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gcdrehct wurden, ein lciclit auf verschiedene Weise einzurifh-tender Mechanismus.

Am Balanciere brachte Watt noch einen eigenen Apparatan, den Zähler ( Counter ), eine Vorrichtung, vermittelstwelcher der Balancier bei jedem ISiedefgange einen Zahn weiterschiebt, so dafs man nach einer gegebenen Zeit die Zahl derHebungen wissen kann. Indem man nachher dieses Begistermit dem Durchmesser des Kolbens und dem Baume vergleicht,welchen er bei jeder Bewegung durchläuft, erhält man dieWirksamkeit der Maschine '. Man hat seitdem solche Zählerbei vielen Maschinen angebracht.

9. Das Schwungrad, war eine vorzügliche Vervoll-kommnung des Mechanismus der Dampfmaschinen, welche ih-nen durch Watt zu Thcil wurde, und sie für alle möglichenArten der Maschinerie brauchbar machte. Es wird durch dieKurbel in Bewegung gesetzt, welche die halbe Länge des Kol-benhubes bei gleicharmigen Balancieren haben mufs, und istmeistens von einem ganz ausserordentlichen Gewichte, bei dengroßen Maschinen an 20000 5? schwer, wird aus mehrerenStücken, namentlich der Bing, aus 6 Stücken von Eisen ge-gossen, und diese werden durch eiserne Schrauben vereinigt.Die Arbeit desselben mufs genau und gut seyn, weil sich einPunct seines Bandes oft mit mehr als 3C0 F. Geschwindigkeitin einer Sec. bewegt, und .eben daher sind die Speichen an denSeiten scharf zulaufend, um die Luft mit geringerem Wider-stande zu durchschneiden. Um das erforderliche Gewicht des-selben zu bestimmen 2 wird nach Murray und Woon die-Zalilder Pferde, deren Kraft durch die Maschine ersetzt werdensoll, mit 2000 multiplicirt und durch das Quadrat der Ge-schwindigkeit seiner Peripherie dividirt. Es sey daher das Ge-wicht = P zu suchen, der Durchmesser = 18 F. mithin diePeripherie = 56 F. Bei 22 Umläufen in einer Minute dureb-

. 1 Partington. a. a. O. p. 132-

, Z Theoretische Untersuchungen und Berechnungen des Schwung-rades finden sich hei Boncsis Theorie de Ja Mäcaniijue usuelle, i’ar.1821. 4. p. 306.