Band 
Zweiter Band. C und D.
Seite
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Dipsector.

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sen ; aus dem Englischen Dip (Tiefe des Horizontes) undSector , welches ei« Messinstrument von wenigen Graden be-zeichnet. MNOP stellt die Fläche des Dipsectors dar, so wie pi^.der Beobachter denselben in verticaler Richtung am Handgriff R175.vor sich hält. In A und B sind senkrecht auf die Ebene desInstruments zwei Spiegel, welche einen rechten Winkel mit ein-ander bilden; A ist fest, und nur an der untern Hälfte belegt,oben durchsichtig; B ist um ein Centrum beweglich, ist ganzbelegt und trägt die Alhidade B L , welche auf dem GradbogenO P den Winkel angiebt. FTG ist ein Fernrohr, parallel mitder Ebene des Sectors, an dem Träger T befestigt. Bei G trittaus demselben winkelrecht gegen den Beobachter die Ocular-rölire heraus, welche die aus A durch das Objectiv F kommen-den Strahlen nicht directe, sondern durch einen im Fernrohrhinter G befindlichen um 45° geneigten Spiegel rellectirt em-pfängt. Der Träger T läfst sich auf die bei den Sextanten ge-bräuchliche Weise heben und senken, um je nach Erfordernilsmehr Strahlen vom belegten oder vom durchsichtigen Theile desSpiegels A ins Auge gelangen zu lassen. Die Handgriffe Q und 11dienen um durch das Instrument in aufrechter sowohl als um-gekehrter Stellung beobachten zu können.

Der Gebrauch dieses Instruments ist folgender: Gesetzt derSeefahrer wollte zum Behuf einer Mittagsbeobachtung die De-pression des südlichen Horizontes auf seinem Schiffe untersu-chen, so stellt er sich mit dem Angesicht gegen Osten, undhält den Dipsector am Handgriff 11 gerade vor sich. In dasOcular bei G hincinsehend, erblickt er durch den unbelegtenTlieil des Spiegels A den Horizont II im Norden; sodann be-pj^.wegt er die Alhidade L so länge gegen P hin, bis er den siid-176.liehen Horizont h, dessen Bild von B nach A geworfen wird,mit dem Erstem in Berührung bringt. Er mifst auf diese Weiseden Bogen H Zh, und das Instrument zeigt ihm denUeberschufsdieses Winkels über 180°. In unveränderter Stellung des Kör-pers kehrt er nun den Dipsector in verticaler Richtung um,und ergreift die Handhabe Q. Im Ocular G wird er alsdanndurch den unbelcgten Theil von A den südlichen Horizont h di-recte wahrnchnien, mufs aber um das Bild des nördlichen Hori-zontes II mit diesem in Berührung zu bringen, die Alhidadenach O hin bewegen, wodurch er den Bogen H N h oder den