Band 
Zweiter Band. C und D.
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Druukp umpe.

det. Es ist klar, dafs eine solche auch im luftleeren Baumegebraucht werden konnte. Wenn dagegen der Embolus bei sei-nem niedrigsten Stande nicht unter den Spiegel des Wassershcrabgclit, so hat das Rohr der Druckpumpe noch eine Verlän-gerung OP , in welcher das Wasser durch den Druck der at-mosphärischen Luft liiuaufgetrieben wird. Bewegt sich näm-lich der Kolben a aufwärts, so entsteht zwischen ihm und demVentile a ein luftverdiinnler Raum, welchen das durch dasVentil cindringende Wasser ausfüllt, beim Niedergehen desEmbolus aber entweicht die dadurch comprimirte Luft durchdas Ventil ß, bis nach wiederholten Kolbenzügen die ganzeRühre O P mit Wasser angcfüllt ist, und dann die weitere Wir-kungsart der Pumpe jener crstcreu gleicht. Es versteht sichdabei von selbst, dals das Rohr 0 P nicht mehr als 82 E. inlothrechter Höhe halten darf, ■weil sonst der Luftdruck dasWasser nicht bis unter den Embolus zu heben vermag, mithinein luftleerer Raum entstehen, und die Rohre 0 P einem Was-serbarometer gleichen würde; indefs wird man dasselbe in derAusübung nie von dieser ganzen Hohe verfertigen dürfen, in-dem ein absolut luftdichtes Schliefsen der Ventile nicht erwar-tet werden darf, aufserdem auch die zu sehr verdünnte Luftdas Ventil ß nicht mehr zu öffnen und durch dasselbe zu ent-weichen im Stande seyn wiurde. Es läfst sich daher annelnnen,dafs 20 Par. F. wohl die gröfsle lothrechte Hohe seyn mag,welche dem Rohre O P vom Wasserspiegel an bis zum oberstenStande des Embolus gegeben werden darf, wenn man auf einensicheren Gang der Pumpe rechnen will. Uebrigcns kann dasRohr 0 P schräg oder horizontal fortlaufend in gröfsere Ent-fernung fortgeführt werden, wie dann auch die Zuleilungs-schläuche der Feuerspritzen die Stelle desselben vertreten, auchist cs nicht nolhwendig, obgleich wegen des Schlielsens derVentile sicherer, dafs das untere Ventil a sich am Bodeu desRohres 0 P oder überhaupt unter Wasser befinde.

Bei der einfachen Forderung des Wassers aus der Tiefe be-dient man sich der Druckpumpen nichL häufig , noch wenigeraber der Saug - und Druckpumpen, weil hierbei der ganze Druckdes Embolus gegen das untere Rohr gerichtet ist, und die festeStellung desselben durch den zur Bewegung des Kolbens erfor-derlichen Mechanismus leichter wankend wird. Auf allen Fall