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Druckpumpe.
nicht hcrabsinken. Man vernachlässigt hierbei das wenige Was-ser, welches neben dem Embolus entweicht, wegen des grofsenVorzugs, dafs sie keiner oder mindestens sehr selten einer Re-paratur bedürfen I .
Die Ventile der Druckpumpen bedürfen keine besondereErwähnung. Die meisten derselben und im Ganzen die brauch-barsten sind Klappenventile, wie sie die Zeichnungen der Druck-werke angebeu, und bestehen entweder aus einem Stücke Holzmit untergcleglcm Leder, oder besser aus einer Scheibe Metall,welche selbst eben gcschliH'cn auf einem gleichfalls eben ge-schliffenen Boden aulliegen, in einem Cliarniere leicht beweglichsind, und sich so weit wie möglich öffnen, um dem cindringen-den Wasser den geringsten Widerstand entgegenzusetzen.
^ Ausführliche Beschreibungen und Abbildungen der man-cherlei Druckwerke findet man bei Leopold 2 3 , Belidoii 3 amschönsten und vollständigsten in den grofsen englischen Ency-klopädien, in den angezeigten Werken von Langsdorf, Borg-nis u. a.
Unter die gröfsten und berühmtesten, aus Druckwerkenzusammengesetzten Maschinen gehört ohne Zweifel die zu Mar-f.Y, welche Leopold , Belidor und Wejdleii 4 beschrieben ha-ben. Ludwig XIV. liel’s sie erbauen, um die Springbrunnen derGärten zu Versailles , Marly und Trianon mit Wasser aus derSeine zu versorgen. An ihr haben 1800 Menschen sieben Jahrelung gearbeitet, 1700000 ff Kupfer, eben so viel Blei, zwan-zigmal so vielEisen und hundertmal so viel Holz darin verbauet,und die Kosten überstiegen acht Millionen Livres. Der Bau-meister der Maschine war Rannequin aus Lüttirb, welcher demMinister Colbert von einem Edehnanne daselbst, Namens DeVille vorgesclilagcn war, und in gewisser Hinsicht unter des-sen Aufsicht arbeitete, weswegen De Ville von einigen als Er-linder des Mechanismus genannt wird. Zu ihr gehören 14 unter-sclilächlige Räder, welche das Wasser in einen 500 E. über dem
1 Robison a. a. O. p. 669.
2 Tlieatrum machiu. hydraul. 1.108; II. 110.'
3 Architectura hydraulica Liv. III. §. 870.
+ Tract. de machinis liydraulicis toto terrarura orbe [maximis,Marlieusi et Londineusi. Yiteb. 1733. 4.