Band 
Zweiter Band. C und D.
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Druckpumpe.

und indem seine Gröfse es gestattet, dafs die Luft in ilnn eineallezeit nahe gleich starke Spannung besitze, so wird hier-durch der Druck gegen das Wasser auch eine stets nahe gleich-bleibciule Gröfse, mithin die Bewegung des Wassers anhaltendgleich schnell seyn, so dafs keine Ueberwindung seiner Träg-heit nölliig wird.

Die Krümmungen, welche das Wasser auf seinem Wegedurchlaufen mufs, sind allerdings ein unvermeidliches Ilinder-nifs seiner Bewegung, uhd erfordern daher eine Vermehrung derbewegenden Kraft. Man rechnet nach den Resultaten der Ver-suche, dafs durch eine genau reclitwinkliche Biegung einesRohres ohne weitere Krümmung oder Rundung die Geschwin-digkeit um vermindert wird, zu dessen Lieberwindung dieerforderliche Druckkraft um k vermehrt werden mufs. Dieletztere wird am bequemsten durch das Gewicht einer Wasser-säule von einer gegebenen Basis und Hübe (hecid of water)ausgedrückt. Soll blofs die Trägheit des Wassers überwunden,und dasselbe mit einer Geschwindigkeit = v in einer Sexagesi-malsecunde bewegt werden, so ist die hierzu erforderlichev a

Druckkraft k =-Denkt man sich dann ein Wassergefäfs

O rr *

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jTjp.efgli, aus welchem das Wasser durch die Röhre hi kl ab-RJä- fliefst, nennt die Fläche des inneren Querschnittes dieser Röh-re = A; die der Ausflufsöilhung = B, so ist die Gesehwiu-

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diekeit des Wassers in der letzteren = v — . Bezeichnet man

B

ferner durch b den Querschnitt des Wasserstrahles, welchenderselbe beim Ausfliefsen aus einer Röhre vom Querfclmiltc= a aus einer Oeffnung = B an derjenigen Stelle hat, wo eram meisten zusammengezogen ist, so dafs z. B. beim Ausflusseaus einer Oeffnung in einem dünnen Bleche b = 0,62 B ist',so beträgt die Wassersäule, oder die sie ersetzende Druckkraft,welche erforderlich ist, um demselben an dieser Stelle eine Be-wegung = v zu geben, eine Gröfse, welche durch die Formel

Y* a*

__bezeichnet werden kann. Wenn man aber das oben an-

2g b *

1 Yergl. Hydraulik.