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Durchsichtigkeit
Au die eben erwähnten Untersuchungen liefst sich noch cine Beihe von Folgerungen anknüpfen. Wenn eine Glasplattedas licht in dem Verhältnifs 0,8 zu 1 schwächt, so wird, wenndieses geschwächte Licht auf eine zweite Hatte fällt, nur 0,8des noch übrigen Lichts durchgehen, also lassen zwei Hattennur 0,64 des zuerst auffallenden Lichtes durch, drei Plattennur 0,612 oder etwa nur die Hälfte des auffallenden Lichts, sechsPlatten nur etwa ein Viertel, neun Platten nur ein Achtel, 12Platten nur 15 Platten nur des auffallenden Lichtes u.s. w. Stellt man also sehr viele Glasplatten vor einander, sowerden sie endlich einen kaum noch merklichen Thcil des Lich-tes durchlassen oder sich endlich als undurchsichtig zeigen.Bouguer hat 1 einen solchen Versuch mit Glastafeln, die dasLicht etwas stärker schwächten, angcstellt, wo nämlich 16Glastafeln nur durchliefscn; wenn man von solchen Tafeln74 vor einander stellte, so war durch sie, selbst wenn die Son-ne hocli am Himmel stand, nur noch ein matter Schein desSonnenlichts übrig. Die Rechnung zeigt, dafs 74 Gläser dieserArt nur Treyfiöööööö durclilassen, und da Bouguer sichüberzeugt hielt, dafs 80 Gläser, welche der Rechnung zufolgenur gTgsTrSTeööy durchlassen, uns als völlig undurchsichtigerscheinen würden, so haben wir da ein Beispiel, wie die völ-lige Undurchsichtigkeit aus dem allmäbligen Lichtverluste ent-springt. Eine Masse Meerwasser von 679 Fufs Dicke würde,nach Bouchers Versuchen, eben so gar keine Sonnenstrahlenmehr durchlassen, das lieifst, kein unserm Auge noch merkli-ches Licht.
Bestimmung des Liclitverlustesbeim Durchgänge des Lichts durch dieAtmosphäre.
Wenn ein gleichartiger Körper nicht vollkommen durch-sichtig ist, so nehmen wir an, clafs der Lichtverlust bei glei-
ehern Fortgange ein bestimmter Tlieil c=_„ des noch übrigen
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Lichtes, uberdas aber der Zunahme des durchlaufenen Weges
1 Opti.ce. p. 131.