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Geneigte.
Stande der Ruhe die Puncte c und d allezeit zusammenfallen,so ist fiir den angegebenen Fall ade = bac = a; und daae: a c = Sin. a d e = Sin. « ist, so wird die Ebene am stärk-sten geneigt seyn , wenn Sin. a = a e : a c ist. Kennt manalso den Halbmesser des Cylinders und den Abstand des Schwei-punctes vomCentro desselben, so kann man hieraus die grül'steNeigung der Ebene für den Zustand des Gleichgewichts finden.Umgekehrt läfst sich aus dem Halbmesser des Cylinders undder Neigung der Ebene der Abstand des Scliwerpunctes vomCentro finden, indem ae= ac Sin. a. Wird die Neigungder Ebene erhöhet, so wird der Winkel bei e kleiner als einrechter, die Linie ed schneidet die Linie ac und der Punct dfallt über c hinaus nach b Irin, findet also keine Unterstützung,und der Cylinder rollt die Ebene herab *. Wenn man demSchwerpuncte nur ein kleines Uebergewicht verstauet, so er-halt man eine Kraft, welche ein im Cylinder befindliches Rä-derwerk umtreiben, und durch ein IJemmwerk so regulirtwerden kann, dafs das Aufsteigen oder Herabrollen des Cylin-ders ein darin eingeschlossenes Uhrwerk treibt. Eine solcheUhr, die sich selbst eine schiefe Fläche liinabtreibt, und durchdas Aufwallen wieder aufgezogen wird, beschreibt RouehtWhkklek 2 .
2. Noch weit einfacher ist die Theorie und Constructiondes sogenannten berganlaufenden, Kegels, eines doppelten Ke-gels, welcher die zwei schiefen Flächen CA und Cß hinauf-*. 1 ,®"
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läuft. AC, IJC sind nämlich zwei in C vereinigte Leisten,0,23 bis 0,5 Z. dick und etwa 1 Z. hoch. Bei A und R müs-sen dieselben höher seyu, so dafs jede eine von C aus anstei-gende geneigte Ebene bildet, oder sie werden vermittelstzweier Schrauben hier höher gestellt. Die Länge derselbenist unter sich gleich, übrigens willkürlich, die Differenz ih-rer Höhe in A und R gegen C wird durch die Dicke des Ke-gels bestimmt, und zwar mufs sie geringer seyn als ± c d; dieEntfernung zwischen A und B ist aber gleich der Länge derAxe des doppelten Kegels = ab. Wie die Figur zeigt kommtder Kegel auf seiner Unterlage allezeit so zu liegen, dafs seine
1 Desagnliers Conrs de Phys. expur. 1. 58. beschreibt diesenCylinder, und giebt p. 81 if. eine sehr weitläuftige Demonstrationdes Phänomens. Vergl. Kästner in deutsche Schriften d. Kon. Ges.d. Wiss. (Witt. 1771. p. 113.
2 Phil. Trans. N. 161. p. 647.