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Echo.
ben aber einige Bäume fehlten, welche früher dort standen,und also nothwendig die Entstehung des Echo’s bedingt ha-ben lindsten. Durch die Erzählung dieses Ereignisses veran-lagt untersuchte IIassknfratz ein in der Ebene des Mont-Rouge bei Paris befindliches Echo, welches durch eine Mauermit einigen Reihen Bäume vor derselben in der Art erzeugtzu werden schien , dafs das phonokamptische Centrum in derMauer zu liegen schien. IIassunfiiatz liefs in einer geeig-neten Entfernung Töne hervorbringen, und näherte sich derblauer dann mehr und mehr, wobei das eigentliche Echo all—malig verschwand, aber eine gewisse Resonanz wahrgenom-nien wurde, welche im Umkreise der Bäume am stärksten war,hinter denselben aber, nach der Mauer hin, wieder abnahm,bis zum gänzlichen Verschwinden. Als er darauf sein Ohr andie blauer und dann auch an die Bäume anlegte , empfand erdie Schwingungen nicht jener, sondern dieser. Auf ähnliche\Y eise fand er Echo’s entstehen durch Mauern und Wändemit Fenstern, wenn diese verschlossen waren, aber auchwenn die Fenster geöffnet, die Zimmer aber verschlossenwaren.
Darf man diese Erfahrungen als gegründet voraussetzen,so folgt daraus in Uebereinstimmung mit andern akustischenGesetzen, dafs zur Erzeugung eines Echo nicht blofs einedie Schallstrahlen reflectirende Fläche erforderlich ist, sonderndafs die Klarheit und Stärke desselben zugleich durch dieSchwingungen der reflectirenden Flächen selbst oder anderer,in der Nähe derselben befindlicher, hierzu geeigneter Körperbedingt wird, von denen dann vermuthlich der hellere oderstumpfere Ton der Echo’s abhängen mag. Einen zu hohenWerth darf man indefs auf diese Resonanzmittel nicht legen ?indem die Sprachgewölbe und Flüstergallerieen genügend be-weisen , dafs die Reflection der Schallwellen allerdings nachden bekannten katakustischen Gesetzen geschieht, und hierbeiauf gleiche Weise als bei den Lichtstrahlen die Gesetze derReflection nach der Beschaffenheit des Einfalls - und Ausfalls-Winkels anwendbar sind, obgleich man auch in diesen Fäl-len die Bebungen der reflectirenden Flächen als mitwirkendansehen kann. Ob endlich zur Entstehung eines Echo’s dieConcentriruug mehrerer reflectirter Schallstrahlen, also zurVereinigung derselben eine gewölbte Fläche erforderlich sev,