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Elasticität
In diesem Sinne ist also die Elasticität des hlessings grö-ßer als die des Eisens,
So wie die Erforschung der Elasticität der verschiedenenKörper, welche sie gegen eine ausdehnende oder zusammen-drückende und eine beugende Kraft ausüben, vorzüglich des-wegen vielfach angestellt ist, um die Lasten zu kennen, wel-che dieselben auf die eine oder die andere Weise zu tragenvermögen *, so hat man auch diejenige Stärke der verschiedenenKörper untersucht, womit sie einer sie um ihre Axe drehendenGewalt Widerstand leisten. Inzwischen sind Versuche hier-über ungleich seltener als diejenigen, welche zu Erforschungder absoluten, relativen und rückwirkenden Festigkeit der Kör-per angestellt wurden, und sie machen meistens nur eine un-bedeutende Zugabe zu diesen aus 1 2 3 . Die wichtigsten und ammeisten brauchbaren Resultate werden unten bei den praktischenAnwendungen benutzt werden. Im Allgemeinen ist das Ver-halten der Körper hierbei so, dafs die mittleren Tlieile ruhen,die aufsern aber um so weiter verrückt werden, je gröfser ihrAbstand vom Centrum ist. Denkt man sich aber gröfserer Be-stimmtheit wegen einen Cylinder, und nimmt an diesem eineReihe von Theilchen, welche mit der Axe parallel laufen, somüßte diese durch die Drehung verlängert werden, welchesauch allerdings der Fall ist. Wegen des Widerstandes aber,welchen sie einer solchen Ausdehnung nach den Gesetzen der Co-häsion entgegensetzen, drücken sie die mittleren zusammen,und es findet also im Allgemeinen eine Verkürzung Statt, NachYoujjg 3 wird hierbei ein Draht um den vierten Theil sovielverkürzt, als die äußeren Theile sich verlängern müssen, wenndie ganze Länge unverändert bliebe, wonach die Kraft demCubus des Drehungswinkels proportional seyn müßte. Da die-ser aber nur der einfachen Potenz des Drehungswinkels der Er-fahrung nach proportional ist, so folgert er hieraus, dafs keineabsolute Längenausdehnung der Theile, sondern hauptsächlich