der tropfbaren Fliissigkei teil.
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schon früher erwähnt 1 2 . Es wird hier also genügen, nur diaerhaltenen Resultate anzugeben, um daraus die Starke der Ela-sticität tropfbarer Flüssigkeiten zu finden. Zu den Versuchenvon Baco, der Florentiner sikademie,1SoTLE, Mvsschf.ts-broek u. a., welche gar kein Resultat gaben oder vielmehr das"NVasser als völlig unelastisch zeigten, gehören auch diejenigen,welche Franc de Lanis 2 in Vorschlag brachte. Man soll einhohes gläsernes Gefäfs mit Wasser füllen, worin kleine Kügel-chen von unmerklich gröfserem spec. Gew. als das Wasser ist, ge-rade niedersinken, dann eine Thierblase iiberbinden und dasWasser mit dem Finger zusammeudrücken, damit es dichterwerde, und die Kügelchen aufsteigen. Will man diesen Ver-such auch sinnreich nennen, so ist er doch in der hier ange-gebenen Art ganz unzulässig und auch keiner Verbesserung fällig,weil es keinen bekannten festen Körper giebt, welcher weni-ger compressibel ist als das Wasser, und daher sein spec. Gew.gegen das Wasser in demselben befindlich auf die hier angege-bene Weise ändern könnte.
Die ersten Versuche, welche richtige Resultate gaben, sinddie um 1762 durch Canton angestellten 3 . Er wurde dabeidurch eine neuerdings bei der Construction der Thermometerwieder in Anregung gebrachte Beobachtung geleitet, indem erfand, dafs Flüssigkeiten in einer Röhre mit einer Kugel höherstanden, wenn der Apparat luftleer war, als wenn die Luftauf die Flüssigkeit drückte, wobei er annahm, dafs diese Ver-minderung des Volumens eine Folge des Luftdruckes gegen die-selbe sey, da sie vielmehr hauptsächlich der Elasticität des Gla-ses beizumessen ist. Inzwischen bestimmte diese Beobachtungdie Methode, welche Cantos bei seinen Versuchen befolgte,indem er eine Kugel mit einem Rohre, welches in ein Haar-röhrchen endete , und wobei das Inhaltsverhältnifs der einzel-nen Theile genau bekannt war, mit den zu untersuchendenFlüssigkeiten füllte, unter eine Glasglocke setzte, und unterdieser die Luft erst exantlirte, dann comprimirte, um die Ver-mehrung und Verminderung des Volumens als Folge des aufge-hobenen oder verstärkten Luftdruckes kennen zu lernen. Auf
1 S. Compressionsmaschinen für Wasser. Th. II. S. 220 ff.
2 Magisterium naturae et artis. Brixiae 1636. Fol. p. 176.
3 Phil. Trans. LII. II. 641.