Elaterometer.
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vorausgesetzt, dafs die angewandten Rtihren von gleichem Caliberseyen-, und dieser Umstand mag dazu beigetragen haben, dafsdieses Elaterometer nicht in Gebrauch gekommen ist, und dafsselbst bei Luftpumpen nach .Smeaton’s Angabe die Einrichtungvon Hawksbee angewandt wurde.
Bei dem vorZeiten angewandten Verfahren, die Glasglockezu besserer Verschliefsung auf ein nasses Leder zu setzen, wurdeim Vacuumso viel "Wasserdampf erzeugt, dafs das Elaterometer dieeigentliche Verdünnung der Luft beträchtlich geringer angab,als sie wirklich war. Diesem Nachtheile half Smeato.v durchdie sogenannte Birnprobe ab, vermittelst welcher die Verdün-nung durch das Zusammendrücken eines gegebenen Quantumsverdünnter Luft bis zu gleicher Dichtigkeit mit der äuiseren,gemessen wurde , bei welcher Verdichtung jene Dämpfe nichtmehr statt finden konnten. Die neuern Mechaniker haben durchgenaues Aufschleifen der Recipienten auf den Teller der Luft-pumpe jene Quelle der Feuchtigkait entfernt, und so dürfte dasElaterometer allmälig wieder in seine Rechte treten, aus wel-chen es durch die nach ihrer gewöhnlichen Einrichtung auchnicht ganz tadelfreie Birnprobe verdrängt worden ist 1 .
Ganz die nämlichen Apparate wurden auch bei den Dampf-maschinen von ihrem berühmten Verbesserer J. Watt in An-wendung gebracht. Es sind derselben zweierlei. Das eineElaterometer dient, um dasVacuum, welches durch die pliitz-liche Verdichtung der Dämpfe entsteht, oder die Filasticität deriibriggebliebenen Dämpfe zu beurtheilen 2 , das andere giebt dieKraft der Wasserdämpfe an, welche aus dem Kessel in dasVerdichtungsgefäfs übergehen.
Aus dem in der Tiefe stehenden Verdichtungsgefäfse steigt eineeiserne Röhre ab auf, welche bei b umgebogen und niederwärtsgehend, bei c wieder aufwärts gerichtet ist; die Verlängerungc d von circa 30 Zollen Länge ist entweder von Glas, oder auch%-on Eisen und mit einem Schwimmer versehen. Durch dasuffene Ende d wird Quecksilber hineingegossen, bis es etwabei f, f in beiden Schenkeln gleich steht. Der Flahn K dient,um den Apparat verschlossen zu halten, bis die Dämpfe a'bge-kühlt sind, weil diese sonst das Quecksilber bei d herauswerfen
1 S. Art. Birnprobe- I. 977.
2 5« Alt. Dampfmaschine 473.