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Eleklricität.
Der Name dieser ganzen Lehre hat seinen Ursprung vondem griechischen Worte des Bernsteins oder Agtsteins ijnty.TQOv,an welchem obige Eigenschaften unter gewissen Umstanden zu-erst bemerkt wurden 1 , daher auch einige deutsche Puristen, wieder Abt Hemmeh in allen von diesem griechischen Worte ab-geleiteten Worten, das deutsche Agtstein unterschieben wollten,was aber wegen der barbarisch klingenden Zusammensetzungen,wie z. B. Beagtsteinkräftigen statt elektrisiren, Beagtsteinkräf-tigungsriistzeug statt Elektrisir - Maschine mit Becht keinen Ein-gang gefunden hat. Die wahrscheinlichste Ableitung 2 des Wor-tes rfkixiQOV sqlbst aber ist die von seiner anziehenden Krafthergenommene, die das alte Hellas mit der des Magnetes zu-sammenstellte, und welche beide den Thai,es dahin brachten^auch leblosen Dingen eine Seele zuzuschreiben, -— also vontXxav , ziehen, die härtere Form tXxTQov, welche zunächst dar-aus hervorgehen würde, zu ijXtx.Tcjov gemildert, wie etwazu rjUaQ wird. Um derselben Kraft willen , an Stroh und Fä-den und Blättern bemerkt, nannten die Syrer den Bernstein *Jläuber 3 , die Perser Strohräuber ( Karuba, wovon auch dasnoch jetzt den Bernstein bezeichnende Wort Carabe herstammt);der französische Trivialname t ire - paille ist bekannt. Gleich-wie aber bei uns Deutschen der Name Bernstein nach einer Ne-beneigenschaft, der Brennbarkeit (bernen, brennen) gebildet ist,so ward bei der. Griechen das blässere, stark mit Silber ge-mischte Gold, welches Hehodot 4 JVeifsgold nennt, weil seineFarbe an io TjXtxxQov erinnert, o t^ktxzQog (%Qvo6g) genannt s .
Da die nähere Betrachtung dieser höchst merkwürdigen undmannigfaltigen Erscheinungen in verschiedene besondere Artikelder Einrichtung eines Wörterbuchs gemäfs vertheilt werdenmuls, so werde ich in diesem allgemeinen Artikel eine Ueber-sicht aller wesentlichen Verhältnisse geben, unter welchen dieseErscheinungen Vorkommen können, und von denen ihre wich-tigsten Modilicationen abhängen, und zwar dieselben betrachten»