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Elektricität.
suchen zum Vorschein kommenden E. ihren Einflufs äufsern.Der Cyanit (Hauy’s Disthene) giebt ein auffallendes Beispielhiervon. Einige Krystalle von diesem Mineral erlangen ver-mittelst des Reibens beständig -f- E. andere — E. und beieinigen contrastiren beide Elektricitäten auf zwei entgegen-gesetzten Flächen, ohne dafs weder Auge noch Gefühl dasgeringste Merkmal dieses Unterschiedes in Glanz-l'olitur oderFarbe der Flächen entdecken können. Uebrigens hat FIauy,dem wir diese el. Beobachtung verdanken , das Verhalten derMineralien beim Reiben mit als ein Unterscheidungskennzeichenderselben von einander in Anwendung gebracht, und eine MengeVersuche zur Ausmittelung desselben angestfellt. Um bei Leitern,also namentlich den Metallen und Flrzen, dieses Verhalten zuprüfen, klebte er ein Stückchen des Minerals, das er, wenn esz. B. ein Metall war, zuvor eben feilte , durch Wachs an eineStange Siegellack, führte es dann 5 oder sechsmal auf einemStücke Tuch hin und her, und berührte dann damit die Col-lectorplatte des Condensators. Diese Operation wiederholte ermehrmals. Wurde dann der obere Deckel aufgehoben, so gin-gen die Strohhähnchen des Elektrometers, auf welchen derCondensator aufgeschraubt war, mit -f- E. oder — E. aus ein-ander. Hierbei erhielt er folgende Resultate: 4- gaben: Zink(stark) Silber, Wismuth (stark) Kupfer, Blei, Eisenglanz.— gaben Platin, Gold, Zinn , Antimon, Kupferfahlerz, (stark)Kupferglanzerz (stark) Bleiglanz, Schwefelerz (stark) Antimon-silber, Glaserz (stark) Kupfernickel, Glanzkobolt, gemeinerSpeiskobolt, graues Antimonerz, Schwefelkies, magnetischerEisenstein. Im Ganzen zeigte sich dieses Verhalten als ein reinconstantes, nur Eisenglanz, magnetischer Eisenstein und auchStahl zeigten in verschiedenen Plxemplaren ein abweichendesVerhalten von einander. Die Stärke der E. welche einigeannehmen, wie Kupferfahlerz und Kupferglanzerz, die, wennsie 8—lOmal über das Tuch hingeführt sind, die Strohhälmchenzum Anschlägen bringen, ist vorzüglich charakteristisch für die-selben 1 .
Auch durch Reiben von flüssigen Körpern an starren kön-nen ebensowohl die entgegengesetzten Elektricitäten erregt wer-den. Dies beweisen schon auffallend genug die luftleer ge-
1 S. Annalcs du Museum d'histoire nat. III. 309-