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Dritter Band. E.
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Erregung derselben.

Was nun <lie Frocesse selbst betrifft, so lassen sie sich un-ter gewisse Hauptclassen bringen, nach Verschiedenheit derKräfte, welche hierbei thätig sind, der Natur der Körper selbst,die auf einander wirken, und der Veränderungen der Körper,die dadurch bewirkt werden. Entweder wirken die Körper imConflicte mit einander mehr mechanisch auf einander, oder siewirken chemisch. —■ Dann findet der Conflict entweder zwi-schen den ponderabeln Körpern unter einander statt, oderzwischen diesen und den Impoderabilien (Licht, Wärme undMagnetismus), und endlich sind die in den Körpern hervorge-brachten Veränderungen blolse Veränderungen ihrer physischenEigenschaften, insbesondere ihrer Cohäsion und ihres Aggregat-zustandes, oder es sind damit zugleich Qualitäts- oder Mi-schungsveränderungen verknüpft.

Was die erste Art der Einwirkung der Körper auf einan-der betrifft, so wird hierbei vorausgesetzt, dafs die Störungdes el. Gleichgewichts der mechanischen Einwirkung selbstpropostional sey. Diese mechanische Einwirkung setzt alsoeine bewegende Kraft voraus, wobei die Gröfse der Bewegungselbft das bestimmende Moment wäre. Indefs giebt es wohlkeinen ei. Conflict, bei welchem nicht zugleich die eigen-thümliche Qualität der Körper neben der Gröfse der Bewegung,mit welcher sie auf einander einwirken, in Betrachtung käme,welche also nicht aus diesem Gesichtspuncte zugleich eine che-mische oder eine chemisch - dynamische wäre, insofern die ei-genthümliche Qualität eines jeden Körpers der Ausdruck seinesinneren Kräfteverhältnisses ist.

Die erste leiseste mechanische Einwirkung der Körper aufeinander, ist die der blofsen wechselseitigen Berührung. Sieallein reicht schon hin zur Störung des el. Gleichgewichts und kannin gewisser Hinsicht als die reichste Quelle der Elektricitätser-regung in der Natur betrachtet werden. Von ihr wird unter demArtikel Galvanismus näher gehandelt werden. Die näch-ste Stufe der mechanischen Einwirkung der Körper auf einanderist reiner Bruch ohne Reibung. Coulomb hat zuerst auf dieE. aufmerksam gemacht, die von einem schnellen Druckabhängt, nach ihm hat Dessatgnes die Sache weiter verfolgt,aber mannigfaltige Anomalien und Regellosigkeiten in den Wir-kungen des Druckes nach Verschiedenheit der begleitendenUmstände beobachtet; auch Haut machte gelegentlich eine der-