Band 
Dritter Band. E.
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Elektricitat.

Menge neben einander existirten, folglich in Berührung miteinander waren und schon vermöge dieser allein das el. Gleich-gewicht stören mulsten. Dasselbe hat auch Beiizei.ius bemerktwenn er 1 nach summarischer Anführung obiger Versuche hinzu-fiigt. Er müsse bemerken, dal’s diese Versuche von ganz glei-cher Natur mit denen seyen, die mittelst Säulen von einemMetall und zwei Flüssigkeiten gemacht werden, zu deren Be-weiskraft sie nichts zulegen können 2 .

Was die Elektricitätserregung durch Capillarität betrifft,so scheint auch hier alles sich auf die Wirkung einer galvanischenIvette aus zwei Metallen und einer Flüssigkeit zuriickführen zulassen, indem es aus andern galvanischen Versuchen bekanntist, dafs die Verschiedenheit eines und desselben Metalls anPolitur, Glanz, Wärme u. s. w. schon hinreicht, zwei solcheStücken oder Enden gleichsam zu Aequivalenten von zwei hete-rogenen Metallen zu machen, und die Verschiedenheit zwischeneinem polirten Stücke Flatin und dem Platin in F’orm desSchwammes die gröfstmöglichste ist, die in dieser Hinsicht stattfinden kann,

IV. Mittheilung der E. Austlieilung der-selben an die Leiter. Gesetze für dieCapacität isolirter Leiter. Coulomb’sUntersuchungen. Wirkungen der mit-getheilten E. auf Tliiere, Pflanzen, ver-dunstende Materien und Gasarten.

Ein elektrisirter Körper theilt seine E. andern ihn berüh-renden mit, und verliert dadurch soviel, als er mitgetheilt hat.Ist er ein Leiter, so vertheilt sich dieser Verlust über den «an-zen Körper, und alle seine Theile zeigen die el. Erscheinungenschwächer; ist er aber ein Nichtleiter, so trifft der Verlust nurdie berührte Stelle, weil die nicht leitende Eigenschaft dem Stre-ben nach Ausgleichung "Widerstand leistet. So benimmt maneiner geriebenen Glasröhre durch Berühren mit dem Fin«er ihreE. nur an dieser Stelle, um sie ganz zu entziehen, mufs mansie mehrmals und an vielen Stellen berühren. Einem Metali-

IV. Jahresbericht S. 25.Vergl. Galvanismus.