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Dritter Band. E.
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Mitlheilung derselben.

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ren oder kleineren Ausdehnung zu bilden, indem man die Luftoder das Gas (in einigen Versuchen war das Rohr und der Ap-parat vor dem Auspumpen mit Wasserstoifgas gefüllt worden)in dem kürzeren Schenkel so weit zu verdünnen im Stande war,dals es einer Säule des flüssigen Metalls von jeder beliebigenLänge von 20” bis 7tT ” durch seine Elasticität das Gleichgewichthielt. Das Quecksilber wurde immer erst kurz vor dem Ver-suche gereinigt, und in der Röhre 6 oder 7 mal von der Spitzenach der Grundfläche und von da nach der Spitze hin ausge-kocht. Die so bereitete , wenigstens von Luft gänzlich befreiteTorricelli ’sche Röhre fand nun Davy für die E. durchgänglich,sie wurde sowohl durch den gewöhnlichen el. Funken als durchdie Entladung einer Leidner Flasche leuchtend, und das belegteGlas, das die Leere umgab , nahm dabei eine Ladung an. DerGrad der Stärke dieser Erscheinung hing aber von der Tempe-ratur ab. War die Röhre sehr heil's, so zeigte sich das el. Lichtin dem (Quecksilber - ) Dampfe mit lebhafter und sehr intensivergrüner Farbe, in dem Grade aber, als die Temperatur abnahm,verlor die Farbe an Lebhaftigkeit, und in einer künstlichenKälte von — 20°F. (nahe— 23° R.) war das Licht so schwach,dals es sehr dunkel seyn mul'ste, wenn man es wahrnehmensollte. Auch fand sich die dem Stanniol- oder Platinblechemitgetheilte E. um so stärker, je höher die Temperatur war,und in 0° F. (— 14f° R.) Kälte nur äufserst schwach. BeideArten von Erscheinungen haben, wie Davy bemerkt, ihrenGrund in der grölseren Dichtigkeit des Quecksilberdampfes inden höheren Temperaturen. Während des Kochens in demSchenkel der Röhre, in welchem der leere Raum gemacht wur-de , zeigte sich das el. Licht in dem ganz reinen und «lichtenDumpfe des Metulles mit einem solchen Glanze, dals dieses einsehr schönes Schauspiel abgab. Während der Quecksilber-dampf sich zu Kugeln verdichtete, drang die E., die durchReiben des Quecksilbers an den Glaswänden erregt wurde, durchden Dampf in so glänzenden Funken hindurch, dafs sie im hel-len Tageslichte sichtbar waren h Wenn man in die Leere über©

1 Diese Erfahrung ist für die Theorie der Elektricitätserregungbesonders wichtig, da sie eine reichliche Erregung derselben auchbeim Ausschlufs alles Sauerstolls und jedes chemischen Processes be-weist.