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Dritter Band. E.
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Elektricität»

aussetzung des Gleichgewichts streitet. Axis demselben Grundesind auch die beiden letzten Kräfte einander gleich, nämlichdie Anziehung von -J- e durch —- E, und die Abstofsung von4- e durch -f- E. Ferner ist die dritte Kraft der ersten gleich,d. h. so stark als -f~ E — e anzieht, zieht auch — E + e an.Denn die GrÖfse der Totalkraft, mit welcher — e sich nach+ E zieht, ist gleich dem Producta — e X 4" E ; eben so istdie Totalkraft, mit welcher 4* e von — E gezogen wird, demProducte 4- e X — E gleich. Weil nun die beiden el. Flüs-sigkeiten in jedem Körper wechselseitig durch einander neutra-lisirt sind, so folgt daraus, dafs sich die Flüssigkeiten — E und

— e und 4- E und 4" e in einer geometrischen Proportion be-finden, d. h. ■— E X 4- e = 4- e X — E. Da nun drei vonden hier betrachteten Kräften einander gleich sind und einGleichgewicht dabei statt findet, so mufs natürlich die vierteKraft jeder der drei andern gleich seyn. Diese Gleichheit dervier Kräfte macht, dafs zwei Körper im natürlichen Zustandenicht auf einander wirken. Nun betrachte man einen positivelektrisirten Körper A in Beziehung auf B, das sich im natürli-chen Zustande befindet. Die positive Flüssigkeit, womit Aumgeben ist, übt eine zurückstofsende Kraft auf die gleichartigeel. Flüssigkeit, welche den einen Theil von dem natürlichenFluidum des Körpers B ausmacht, und eine anziehende auf sein

— E aus. Das — zieht sich nach der Seite, die A am nächstenliegt, das 4” nach der entgegengesetzten Halbkugel von B.Wenn man nun auf die zu A hinzugekommene el. Flüssigkeit,von welcher sein el. und damit thätiger Zustand abhängt, die-selbe Schlufsart anwendet, wie bei derjenigen, welche einenTheil seines natürlichen Fluidums bildet, so ist leicht einzuse-hen, dafs sie bei gleicher Entfernung Wirkungen auf die beidenFlüssigkeiten von B ausüben würde, die sich wechselseitig zer-stören. Da aber die Entfernung nicht mehr dieselbe ist, sowird das — e von B stärker angezogen als das + e zurückge-stofsen werden, wovon dann die wechselseitige Annäherung biszur Berührung die Folge seyn wird, wenn die Körper frei auf-gehängt und beweglich sind. Wenn sich dann jene überschüs-sige Quantität der positiven Flüssigkeit von A mit der auf derOberfläche von B verbreiteten negativen verbindet, so entstehtaus dieser Vereinigung eine gewisse Quantität nalürlicher Flüs-sigkeit oderO, welche in B zurückbleibt. Derjenige Theil der