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Elcktricität.
Anziehung auch wieder frei zu strahlendem Lichte wird. Auchsteht dieser Erklärung der glänzende el. Funke bei der Berüh-rung der Leitungsdrähte einer starken Volta’schen Säule unterWasser, Oel u. s. w. entgegen. Die Befreiung des Lichtes be-ruht auf einem ähnlichen Zersetzungsprocesse durch blofse Ver_dichtung (wobei de Luc’s Theorie vollkommen anwendbar ist),doch entweicht das Licht noch leichter als die Wärme, da esmit viel greiserer Expansivkraft als diese begabt, und daherloser gebunden ist; daher viele el. Lichterscheinungen ohneWärmeveränderung.
Der Unterschied und Gegensatz der beiden Elehtricilütenkann nicht blofs in dem quantitativen Verhältnisse dieser bei-den Inponderabilien (Wärme und Licht) liegen, da die so starkeAnziehung jener gegen einander aus einer solchen Zusammen-setzung gar nicht begreiflich wäre. Wir müssen vielmehr fürjede derselben wie schon oben bemerkt ist, eine eigenthii/niickeGrundlage annehmen, die wir das Mlektrihon im engem Sinnenennen wollen. Doch kann allerdings auch das verschiedenequantitative Verhältnifs jener Inponderabilien mit Antheil anihrem verschiedenen Verhalten haben. Bei gleicher relativerQuantität des — E in Beziehung auf das -|- E, so dafs nie voll-kommene Neutralisation aus ihrer Verbindung resultirt, bringtLetzteres gröfsere Wärme hervor. Dies zeigt sich sowohl ingewöhnlich el. als galvanichen Versuchen. Erstere sind in die-ser Hinsicht weniger sicher, weil z. B. beim Entladen einerLeidner Flasche jedesmal Uebergewicht auf derjenigen Seite ist,von wo aus die Ladung erfolgt, und wo sich die freie Spannungbefindet. Dagegen geben die galvanischen Versuche ein un-zweideutiges Resultat, weil die beiden Pole einer Säule in derGröfse ihrer Spannung einander vollkommen gleich sind. Sofand z. B. Childern in seinen Versuchen mit seinem galvani-schen Riesenapparate von 20 Plattenpaaren von Zink und Ku-pfer , von 6' Länge und 2 ' 8 " Breite oder von 32 Quadratfufsauf beiden Seiten zusammen, dafs unter ganz gleichen Umstän-den , als nämlich gleiche Menge von Quecksilber in zwei Scha-len von gebranntem Thon mit den beiden Polen der Säule undunter sich durch Platindrähte von solcher Dicke und Länge,dafs der el. Strom sie stets rothglühend erhielt, in Verbindunggesetzt wurden, das Quecksilber am — Pole nach 20 Minuten