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ElekU’icität, mediciuisclie,
Böckmann *, Wilh. vax Barxeveld 1 2 3 4 , vax Troostwyck,Krayexhofe 3 und Deimaxn *. Trotz der vielen günstigen,Erfahrungen , welche diese verschiedenen Schriften enthalten,wird indefs die E. in der jetzigen medicinischen Praxis dochnur selten angewandt, weil die Mittel dazu zu umständlichund wohl auch zu kostbar sind, und in neuern Zeiten ist sievollends durch die Anwendung des Galvanismus verdrängtworden,
II. Verschiedene Anwendungsarten derE. in Krankheiten und dabei gebräuch-liche Werkzeuge.
Man kann die E. zur Heilung der Krankheiten in sehrverschiedenen Graden anvvenden, welche nach der besondernForm, in welcher die E, hierbei wirkt, auf fünf Hauptabstu-fungen zurückgebracht werden können, nämlich 1. das el. Bad.;2. das unmerkliche el. Durchströmen. 3 der el. Hauch oderdas el. Ausströmen; 4- die Funken ; 5- die el. Schläge oderdie verstärkte E. Jede dieser 5 Hauptarten läfst wieder in Riiok-sicht auf die Stärke ihrer Einwirkung mannigfaltige Modilica-tionen zu.
1 . Das el. Bad. Hierbei wird der Körper des Krankengleichsam mitE. angefüllt, indem man denselben isolirt, und mitdemLeiter der Elektrisirmaschinein unmittelbareVerbindung setzt.Zu dieser so wie zu einigen der nachfolgenden Anwendungen ist eingut eingerichtetes Isolatorium erforderlich. Dieses wird ambesten aus einem hinlänglich grofsen und starken Brette von gutausgetrocknetem Holze, um nöthigenfalls einen Stuhl daraufsetzen zu können, verfertigt, das an den Ecken abgerundet,gut lackirt ist, und auf vier starken, einen guten halben Fufslangen, wohl überfirnifsten , massiven Glassäulen ruht. Böck.-maxx hat für gewisse Fälle ein el, Bette vorgeschlagen, wo-
1 Ueber die Anwendung der E. bei Krankheiten. Durlach 1787.
2 Medicinische E. Aus dem Holländischen . Leipz. 1787. 8.
3 De l’applicatioa de l’electricitd a la medecine 1788. 4.
4 Von den guten Wirkungen der E. in verschiedenen Krankhei-ten. Aus dem Holländischen . Mit Anmerkungen und Zusätzen vonKuhn. Kopenhagen 1793. 2 Bde.