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Eicht r isirmasch in c.
plötzlich erkalteten. Da die im Cylinder eingeschlossene Luftmöglicher Weise durch ihre Erhitzung oder die Zurückstofsungihrer Theilchen durch die im Innern nach dem Gesetze der Ver-theilung frei werdende E. daran Antheil halben könnte , so mufsman in die Fassung auf der einen Seite ein Loch machen, damitdie Luft frei ausweichen könne. Zur gehörigen Fassung sind dieCylinder an beiden Seiten mit einem Halse versehen. Nichtselten werden diese Halsstiicke, oder wenigstens eins derselbenan der verschlossenen Seite des Cylinders, die dem Orte, wohineingeblasen wird, gegenübersteht, erst nach dem Erkaltendes Cylinders angeschmelzt, wo es denn nicht selten geschieht,dafs sie losgehen. Diese Halse werden in Büchsen oder Kappeneingekittet, die man entweder von Messing oder noch besservon einem recht gut ausgetrockneten , in Oel getränkten hartenHolze verfertigt. Eine gute Art Kitt wird aus zwei TheilenPech, zwei Theilen W achs und einem Theile rothen Ocker ver-fertigt, die über einem gelinden Feuer unter fleifsigem Umrüh-ren zusammengcschmelzt werden. Blofses Pech würde zubrüchis sevn. Einen noch stärker bindenden und gleichfallsvollkommen isolirenden Kitt verfertigt man aus 3 Theilen gel-bem Pech und einem Theile Gummilack in Tafeln, das mitfein geriebenem und von allen Sandkörnchen freiem Ziegelmehlvermischt und zu einer Masse zusammengeschmelzt wird, dieman, ehe sie erhärtet, in Stangen formt. Damit der gefafsteCylinder concentrisch laufe, legt man ihn vor dem völligen Kr-' kalten des Kittes in sein Gestell, dreht ihn langsam um, und
palst ihn so auf, dafs er sich in derjenigen Lage befindet, beiwelcher in seinem Laufe die meiste Gleichheit und Rundungstatt findet. Da aber nur eine Fassung auf einmal angekittetwerden kann, so macht man die andere Fassung vorläufig nurmit Zwirnsfäden., die man um den Hals des Cylinders gewickelthat, fest, dann kittet man die zweite Fassung eben so ein,wobei man vorzüglich darauf zu merken hat, dafs der Lauf desCylinders so gleichförmig als möglich geschieht und derselbein seiner Bewegung sich nicht wirft. Sollte der Fall seyn, dersich oft zuträgt, dafs die Zapfen weit aus dem Mittelpuncte ste-hen , so mufs man die Fassung auf einer Seite etwas ausstechen,und auf der andern Seite etwas Pappe oder Kartenblatt beimEinkitten einlegen, um so die Axen der Kappen in den Mittel-punct zu bringen. Beide Fassungen, so wie ein Theil der bei-