Band 
Dritter Band. E.
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ß 1 e k t r i s i r ra a 8 c li i n e.

mufs, dals sich keine Theilo des Amalgam’s an den Glas-Cylinder anhängen, weil sie den Rückgang der E. vom positi-ven Leiter nach dem Reibkissen erleichtern. Ob das Reibkissenblols mit Taffent überzogen, oder über den TafTent vom unternRande des Kissens noch ein Leder übergeschlagen ist, würdean sich gleichgültig seyn, da es ja doch eigentlich die Amal-gamafläche ist, an welcher sich der Cylinder reiben soll — in-defs scheint mir letztere Einrichtung den Vorzug zu verdienen,da sich das weiche geschmeidige Leder viel besser anlegt undweniger leicht abgenutzt wird. Der an das Reibkissen vornangenahte Lappen braucht eben nicht von Wachstaffent zu seyn,jedoch muls er folgende Eigenschaften haben: 1. er mufs durch-aus nicht leiten, also auch die Feuchtigkeit nicht anziehen;2. er mufs keine Unebenheiten haben, besonders an der Seite nicht,wo er das Glas berührt; 3. er mufs nicht starr seyn, damit er dasGlas gleichförmig berühre ; 4. er mufs nicht zu dick seyn, damitdie Falte, womit er an das Reibzeug befestigt ist, sich nicht zusehr über das Leder erhebe; 5- er mufs nicht zu dünn seyn, umdie el. Flüssigkeit nicht durchzulassen. Mit diesen Eigenschaf-ten wird jeder TafFent, er sey geölt, gefirnifst oder gewichst,oder habe auch nur seine ursprüngliche Beschaffenheit, gleichgute Dienste leisten.

Das Kissen selbst mufs wenigstens 4) höchstens 4 des Cy-linders umfassen. Bei geringerer Breite wird jeder einzelneGlasstreifen nicht hinlänglich lange gerieben , um das Maximumvon E. zu 'entwickeln, bei gröberer Breite würde sein hintererRand dem ersten Leiter zu nahe kommen , und von da aus dieEntladung desselben zu sehr begünstigen. Was seine Langebetrifft, so ist es bei guter Isolirung der Axe hinreichend, wenndie Enden desselben nach Verschiedenheit der Länge des Cy-linders einen, höchstens zwei Zoll vom Rande, wo sich derCylinder nach den Hälsen zu verschmälert, abstehen. Bei nichtso guter Isolirung der Axe wird beim negativen Elektrisiren dieWirkung bei einem solchen Abstande immer geschwächt. Sehrviel kommt auf die gehörige Anpressung des Reibkissens mithinlänglicher Nachgiebigkeit desselben an. Bei meiner Maschinebefindet sich die andrückende Feder im negativen Conductorselbst eingeschlossen, und an das hinlänglich starke Blech des-selben an seiner Hinterfläche der Länge nach befestigt. DerConductor und mit ihm die Feder haben eine mit dem Reib-