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Elektrisirmascliine.
bräuchlichen Maschinen liefern ScinnnT 1 und d’IsAnRE 2 . So-viel auch diese Maschinen gleich im Anfänge leisteten, so ga-ben sie doch bei dieser Einrichtung zu der Klage Veranlassung,daf$ die metallene Achse sehr viel von der erregten E. annehmeund ableite. Fontaxa hatte fiir das Cabinet des Grofsherzogsvon Toskana eine solche Maschine mit einer doppelten Scheibevon 18 Zoll Durchmesser verfertigen lassen, wo jede Scheibeauf beiden Seiten an zwei Orten gerieben wurde. Diese gab sostarke E., dafs der Leiter Funken gegen die Axe schlug, welchedurch die Kurbel und den Körper der drehenden Ferson inden Boden gingen.
Cuthbektso.v in Amsterdam half dem erwähnten Fehlerdadurch ab, dafs er die kupferne Achse zwischen beidenGlasscheiben mit einem gläsernen Ringe umgab, den er mit Sie-gellack an die Scheiben ankittete. Die beiden Arme des ersten
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Leiters führte er zwischen die beiden Scheiben hinein bis nahe anden Glasring, so dafs sie alle dazwischen erregte E. aufnehmenmufsten. Bei der ersten Einrichtung dieser Scheiben-Maschinewar es nicht leicht möglich, die Kissen zu isoliren und negativeE. zu erhalten. Le Roy in einer schon 1772 vorgelesenen Ab-handlung 3 schlug daher vor, die Kissen an eine Glassäule zubefestigen, und zwei Leiter anzubringen, wovon einer mitdem Kissen verbunden, der andere gegen die Scheibe gerichtetist, wodurch man in Stand gesetzt würde, beide Arten von E.wie bei den Cylinder-Maschinen zu erhalten. Lichtenbergin Gotha hatte sich schon im Jahr 1773 eine sehr vollkommeneScheiben-Maschine zu positiver und negativer E. nach seinereigenen Erfindung verfertigen lassen. Der Graf von Brilhacgab eine Maschine mit -zwei Glasscheiben an 4 , welche vermittelsteines grofsen Rades, eben so wie sonst die Glas-Cylinder, umge-dreht wurden. Dadurch würde in dem Verhältnisse, in wel-chem in einer gegebenen Zeit mehr Glasfläche, als bei der ge-wöhnlichen Einrichtung, gerieben werden konnte , die Elektri-citätserregung unstreitig vermehrt werden können, lndefs geht
1 Beschreibung einrr Elcktrisirmaschine und deren Gebrauch.Jena 1773. 4.
2 Von der E. Erster Theil. Frankfurt 1784. 8. S. 23 u.fF. Taf. IV.
3 Rozier observations sur la Fhysiquc. Tome IV- Jauv. 1775.
p. 53. ff.
4 Observ. sur la Fbysique May 1780-