Elektrisirm aschine.
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Die Achse liegt auf Glassäulen, auch steht das ganze Gestell derMaschine auf Glasfüfsen, um die Ileibkissen dadurch isolirenund negativ elektrisiren zu können. In gerader Linie mit derAchse 68 Zoll weit von den Scheiben steht eine gläserne 57 Zollhohe Säule, die einen kupfernen, 22 Zoll langen , Cylinder mitkupfernen Kugeln von 9 Zoll Durchmesser an seinen Endenträgt. Am Ende von der Maschine abwärts hat dieser Cylindereine Röhre mit einer Kugel von 4" Durchmesser, (von welcherdie sröfsten Funken erhalten werden s. u.) am andern Ende zweirechtwinklich angesetzte Arme 9 Zoll lang am Ende mit Kugelnvon 6 Zoll. Auf jeder Seite der Maschine parallel mit der Achsesteht noch eine 57 Zoll hohe Glassäule mit einem solchen Cylin-der. Aus jedem geht ein rechtwinklich gebogener Arm 14 Zolllan" hervor. Beide Arme kommen zwischen die Scheiben, undhaben an jeder Seite vier Spitzen zum Einsaugen. Diese dreiHauptstücke des Leiters sind noch durch zwei kupferne Cylinderverbunden, der ganze Leiter aber hat 23t Quadratfufs Oberfläche.Zwei Personen, bei langer Dauer vier, die bei negativer Elektri-sirung auf einem eigenen Gestelle isolirt sind, drehen die Schei-ben an ihrer langen Kurbel um. So riesenhaft auch die Wir-kungen dieser Maschine sind, so ist sie doch weit entfernt vondem Ideale einer vollkommen gebauten Scheibenmaschine. Ins-besondere gilt dieses von der Einrichtung derselben für dienegative E , die daher auch viel schwächer als die positive aus-fällt. Da man nämlich die Reibkissen nicht für sich allein iso-liren kann, sondern das ganze Gestell und mit diesem die zweiPersonen, die sie drehen, mit isoliren mufs, so wird der Lufteine allzugrofse leitende Fläche dargeboten, und dadurch dieZerstreuung der negativen E. und die Zuleitung von positiveraus der Atmosphäre zu sehr begünstigt.
Cuthbehtson , der diese grofse Maschine verfertigt hatte,führte eine ähnliche in einem kleinern Mafsstabe aus, derenEinrichtung hier noch eine nähere Angabe verdient, da sie zueiner Reihe interessanter Versuche der berühmten holländischenPhysiker J. R. Deimann und A. Paets van Thüostwte ge-dient hat 1 .
Diese Maschine besteht aus zwei Glasscheiben von 31 engl.
1 Beschreibung einer Elektrisirmaschine u. 9. w. herausgegebenyon Ions Cutubrrtsos I.eipz. 1790 . 8.