Band 
Dritter Band. E.
Seite
448
JPEG-Download
 

448

Elek t rl sir m aschl nc

steiles genau an. Der Mechanismus zur Umdrehung der Glockeist in dem Gestelle angebracht, und zwar an der untern Flacheder Deckplatte. Er bestellt in einer Schraube ohne Ende,welche vermittelst der Kurbel c d in Bewegung gesetzt wird.Das Stirnrad hat 21, und das Getriebo acht Schraubengänge,die Glocke macht also etwas mehr als 2,5 Umgänge, wäh-rend die Kurbel einmal herumgedreht wird, wodurch ein hin-länglich schneller Umlauf entsteht;' das Rad ist von Messingund das Getriebo von Stahl, und beide befinden sich in einemGehäuse, welches aus vier eisernen, fast Zoll dicken, Plattenbesteht. Die untere dieser Platten ist 3” lang und 2 " breit, dieobere dagegen einige Zoll länger und breiter. Diese oberePlatte wird mit 4 Schraubenmuttern auf die beiden Seitenplattenbefestigt, Welche 3” breit und eben so hoch sind, und mit derBodenplatte aus einem Stücke bestehen können. Damit mandie ganze Vorrichtung an das obere Blatt ab des Gestelles ge-hörig befestigen könne, ist in dieses in der Mitte eine Metall-platte eingelassen, an welche sich das Gehäuse so anschraubenläfst, dafs die 3” weit hervorragende, oben viereckige, Welledes Getriebes genau senkrecht steht. Jede der beiden Sei-tenplatten hat einen Einschnitt 1 Zoll tief und 1,5 Zoll breit,in welchen ein 0,5 Zoll dickes vierkantiges, oben und untenmit einem Falz versehenes, Stück Messing eingeschoben wird.Diese beiden in der Mitte durchbohrten Metallstücke sind dieFutter für die Welle des Stirnrades. Statt der Schraube ohneEnde läfst sich auch bei dieserMaschine derMechanismus mit einemRade und Würfel anbringen, welches bei der starken Reibungder Schraube ohne Ende wohl besser ist. Die Glocke G istvon weilsem Glase, und mufs wenigstens so weit als sie gerie-ben wird, möglichst cylindrisch, und an ihrem gewölbten Theilemit einem Halse versehen seyn. Ihr Flals und ein Theil derWölbung werden in eine wohl abgedrehte Haube e h vonfestem und gedörrtem Holze eingekittet. Unten hat die Haubeeine messingene Fassung f, mittelst welcher die Glocke auf den

über das Gestell hervorragenden Theil des Getriebes aufgesetzt

Fig. ° °

52 u.wird. Das Reibzeug ist demjenigen, welches tas Mauum an

53- seiner verbesserten Scheiben-Maschine angebracht hat, in derHauptsache ähnlich. Die einzelnen Theile desselben sind fol-gende : 1. Zwei Brettchen 8” lang und 3” breit. Die dem Glasezugekehrte Fläche des einen Brettchens ist seiner Breite nach