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Dritter Band. E.
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E1 e k tr i s i r m a s c h in e.

Luft ausübt, und durch welchen sie dieselbe auf ihrem \Ye»eentfernt. Dieser Druck ist proportional dem Quadrate der Dich-tigkeit der el. Schicht; man mufs also solche Leiter nehmen,welche, wenn sie in Berührung mit dem ersten Leiter sind,6ich mit einer el. Schicht bedecken , deren Dicke die gröfstmög-liche sey, verglichen mit der Dicke der el. Schicht dieses er-sten Leiters; und die Theorie übereinstimmend mit der Erfah-rung lehrt, dafs Cylinder von grolser Länge und kleinem Durch-messer vorzüglich geschickt dazu sind. Darüber hat Coulombsehr genaue eleETrometrische Untersuchungen angestellt 1 .

An einem isolirten Cylinder, der sich in Halbkugeln en-digt, und auf welchem sich die E. ohne sonstigen äufsern Ein-flufs frei ins Gleichgewicht setzen kann, verhält sich nachCoulomb’s genauen elektrometrischen Untersuchungen die Dickeder el. Schicht an den Enden zu derjenigen in der Mitte wie2,30 : 1. Ls mufs aber, wenn ein solcher Cylinder miteinem elektrisirten Leiter in Verbindung gesetzt wird, dieseDicke noch mehr an dem freien Ende zunehmen, weil die Ke-pulsivkraft der E. des hinzugekommenen Leiters die E. nochmehr nach diesem freien Ende treibt. Da ferner an einem Cy-linder, dessen Durchmesser nur l'" betragt, bei der Berührungeiner elektrisirten Kugel von 4” die el. Dichtigkeit im Durch-schnitte 9mal so grofs ist, als die der Kugel, so ist sie am freienEnde wenigstens 9 X 2,3 so grofs, und da die l’ressionen ge-gen die Luft sich wie die Quadrate der Dichtigkeit verhalten,so begreift man auch, wie es aus solchen Cylindern so leichtzum Ausströmen kommt. Die cylindrischen Leiter geben daherstets die längsten Funken an ihren Enden, die kürzesten in ih-rer Mitte, und die Länge der Funken wird noch sehr vergrö-fsert, wenn in den gröfseren Cylinder ein recht dünner, nichtüber zwei Linien dicker, Draht hineingesteckt wird, der sichmit einer nicht zu kleinen Kugel endigt. Diese Einrichtung istbei den Conductoren meiner Maschine, und derjenigen der hol-ländischen Physiker befolgt, und bei den kugelförmigen Con-ductoren , wie sie an der van Marum’schen verbesserten Schei-benmaschine angebracht sind, wird eine gröfsere Länge desFunkens nur dadurch erhalten, dafs in die Mitte der von derScheibe abgewandten Hälfte der Kugel ein dünner cylindrischer

1 Biot Traite de Fhysique etc. II. 315 ff.