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Dritter Band. E.
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Elekti’isij’m aschine.

Maschine, die Haarlemer keine längere Funken als von H"haben erregt werden können, ist bereits bemerkt worden. Indieser Hinsicht werden diese Maschinen durch die oben be-schriebenen von Walkieks merklich iibertroflen. Die Com-missarien der Pariser sihademie 1 , welche diese Maschine prüf-ten, zogen aus dem Conductor mit einer grofsen Kugel 15 bis17 Zoll lange sehr schallende und dicke Funken, die unaussteh-lich schmerzhaft waren, wenn sie mit blofser Hand aufsefansenwurden, aus Spitzen sprangen merkbar Funken nach dem Lei-ter über, und eine Batterie von 50 Quadratfufs Belegung wurdebei 30 Umdrehungen der Maschine geladen, welche J9 Qua-dratfuls geriebene Fläche des Seidenzeugs auf die Ladung einesQuadratfufses belegten Glases geben würde, in welcher Hin-sicht demnach diese Machine der grofsen Kicholsonschen Cylin-dermaschine vollkommen gleich kommt.

"Was die oben beschriebene Glasglocken-Maschine betrifft,so sollte man nach den Wirkungen, welehe Woli-ham vonder einzigen bis jetzt ausgeführten beschreibt, diese Gattung den-wirksamsten beizählen. Ks schlägt nämlich jene Maschine, de-ren Glocke mit Einschlufs des Halses nur eine Höhe von 20”und einen Durchmesser von 12" hat, unter günstigen Umständenaus 1 auf die Kugel n des Funkemnessers 10” lange Funken von derDicke eines Strohhalms, 7—S zöllige schneller, als man zählenkann. Der Lichtbiischel ist 0—7 Zoll lang, und breitet sichunter einem Winkel von fiO—70 Graden nach allen Seiten aus,eine Flasche von einem Quadratfufs äufserer Belegung wird bei8maliger Umdrehung der Kurbel bis zum Ueberschlagen gela-den. Einen besonders auffallenden Beweis der starken Flektri-citätserregung durch diese Maschine gab aber der Versuch, dal'saus dem tiefer liegenden Theile einer Regenröhre, welche durcheinen Draht mit dem Reibzeuge verbunden war, bei jeder Ent-ladung des positiven Conductors schwache Funken erhaltenwerden konnten. Bei alle dem zweifle ich doch sehr, dafsdiese Glockenmaschinen in Gebrauch kommen werden , da essehr schwer halten dürfte, sich so regelmäfsig cylindrische Glockenzu verschaffen, dafs sie nicht in ihrem Umdrehen bedeutendschwanken, was ihre Beschädigung nur zu leicht veranlassenkann, auch ist nicht zu übersehen, dafs die Isolirung der

1 S. Me'm. de Paris 1784 und in Licht. Magazin a. a. O.