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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

net die Sache genau und vollständig; der spätere, nämlichdynamische Elel tricitcit , welcher von Aul'EH e den Wir-kungen der geschlossenen Volta’schen Säule beigelegt ist, umsie von denen der nicht geschlossenen, daher Funken gebenden,und denen einer gemeinen Elektrisirmaschine sich ähnlicherzeigenden, zu unterscheiden, als welchen er den Namen derelektrostatischen beilegt, hat in sich gar keinen empfehlen-den Grund. Auch die Ausdrücke: chemischer Magnetismus,Keltischer Magnetismus und Galcanomagnelismus bezeichnendie Sache ungleich schlechter.

I. Geschichte des Elektromagnetismus .

Seitdem die Anhänger der dynamischen Naturphilosophiesich bestrebten, die verschiedenen Naturerscheinungen nicht so-wohl als Wirkungen individueller Substanzen anzusehen , son-dern vielmehr das Materielle selbst als das ltesultat gewisserÜrkräfte darzustellen , midiste ihnen vorzüglich daran «eierenseyn , die unwägbaren Stoffe als unmittelbare, und nur unwe-sentlich modificirte , Aeufserungen einer einzigen Urkraft nach-zuweisen. Licht, Wärme, Elektricität und Magnetismus fielendemnach ihrem Wesen nach in eins zusammen. Als insbeson-dere Alexander Volta in der nach ihm benannten elektrischenSäule die gelehrte Welt mit einem unschätzbaren Apparate be-schenkte , welcher an seinen beiden Enden die zwei Elektrici-täten bleibend erhielt, glaubte man in dieser die Pole einesMagnetes sichtbar dargestellt, und hielt die Identität der Elektri-cität und des Magnetismus für begründet, welche als ähnlich zubetrachten schon die frühere Bezeichnung von -f- und — M. ,ähnlich dem -f- und — E veranlafst hatte. Insbesondere wares J. W. Ritten 1 , welcher den Satz aufstellte, jede Volta ’scheSäule sey ein wirklicher Magnet, und müsse als solcher auch,magnetische Polarität zeigen. Verschiedene Physiker zeigten •zwar durch die Erfahrung, dafs eine solche Wirkungsart der f

Volta’schen Säule fremd sey, allein Rittek’s hoher Schwungder Phantasie erhielt ihm eine Menge Anhänger und Verehrer,da es allerdings viel leichter ist zu phantasiren als zu philoso-phiren. Ich selbst habe in Verbindung mit Ghuneii in Hanno-ver damals viele Mühe darauf verwandt, durch ungewöhnlich

1 Beitrage zum Galvanismus II. 55. Ann. de Chim. LXIV. 80.