Geschichte der alten Welt.
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Ebenen enthielt. Im Alterthum zerfiel eö in eine bald" größere, baldkleinere Zahl von Staaten, deren Ausdehnung und Bedeutung imVerlauf der griechischen Geschichte sich häufig änderte. ImNordostcn von Thessalien erstreckte sich vom Olympus-Berge an,längs der Küste des Busens von Salonichi, nach Norden hin dasLand Pierien, welches schon zu Macedonien gerechnet wurde,aber in den ältesten Zeiten mit zu Griechenland gehörte.
Im Westen von Thessalien, durch das Pindus-Gebirge von die-sem Lande getrennt und von ihm bis zum ionischen Meer und bisnach Akarnanien sich ausbreitend, lag das Land Epirus, welchesvon den alten Griechen bald mit zu ihrcin Vaterlande gerechnet,bald als ein ungriechisches Land angesehen wurde. Eö umfaßteeinen großen Theil des heutigen Landes Albanien oder Arnaut,und war meist gebirgig. Gewöhnlich theilte man es in die dreiLandstriche Chaonie», Thesprotien und Molossia, vonwelchen der erstere im Norden, der zweite an der mittleren See-küste des Landes und der dritte im Süden lag.
Noch weniger, als Epirus, wurde von den alten GriechenMacedonien oder Makedonien für ein griechisches Landgehalten. Dieses breitete sich im Norden von Thessalien umden heutigen Meerbusen von Salonichi aus. Im Osten Mace-donienö lag, längs dem ägäischen Meer, dem Hellespont, demBosporus und dem schwarzen Meer, das durchaus ungriechischeLand Thrakien oder Thrakien, welches der jetzigen türkischenProvinz Rumili entspricht. Die Länder, welche im Westen vonMacedonien und im Norden von Epirus sich bis zum adriatischenMeere hin erstreckten, faßte man im Alterthum häufig unter demNamen Illyrien zusammen.
2. Abstammung der Griechen.
Die alten Griechen gehörten zu dem indo-gcrmanischen Völker-stamm, und zwar zu derjenigen Abtheilung desselben, welche denNamen des griechisch-lateinischen oder des pelasgischenVölkerzweigs führt. Diese Völkergruppc begreift von denNationen des Alterthums die Griechen oder, wie sie selbst sichnannten, die Hellenen, sowie die Nömer und die meisten übrigen