Band 
Erster Band.
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III. Geschichte -er Griechen

von dem Ende der heroischen Zeit an bis zn dem Beginn derPerser-Kriege.

1. Die Rückkehr der Herakliden und ihre Folgen.

Eald nach dem trojanischen Krieg erlitt Griechenland eineUmwälzung, welche nicht allein dieses Land, sondern auch den größ-ten Theil der Küsten des Mittelmccrs umgestaltete. In Griechen-land selbst wurden dadurch die meisten älteren Staaten vernichtet und stattderselben neue gegründet, welche zum größten Theil sich durch dieganze griechische Geschichte hindurch erhielten. Wegen dieser gewalt-samen Veränderungen fanden viele Auswanderungen in fremdeLänder Statt, und das griechische Volk breitete sich durch Colonieenbis zu den Küsten Kleinasiens und des gesaminren schwarzen Meereseinerseits und bis nach Afrika und Spanien andererseits aus.

Diese Umwälzungen lassen sich mit den Stürmen vergleichen,durch welche mehrere Jahrhunderte früher der Namen und dasWesen der Pelasger aus Griechenland verdrängt worden waren.Griechische Völkerschaften, welche seither unbedeutend gewesen waren,breiteten sich erobernd über Griechenland aus, und vertrieben oderunterwarfen die Achäer, die im heroischen Zeitalter den überwiegen-den und herrschenden Theil der Nation gebildet hatten.

Zuerst brach, etwa sechszig Jahre nach der Zerstörung Troja'S,die Völkerschaft der Thessalier, die seither in Epirus gewohnthatte, in dasjenige Land ein, welches von nun an nach ihr denNamen Thessalien führte. Sie ließ sich in der Mitte dieses Landesnieder, verdrängte einen Theil der einheimischen Völkerschaften ausdemselben, und unterjochte die meisten der zurückbleibenden. Dieunterworfenen Bewohner des flachen Landes wurden zu Leibeigenen