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Elektromagnetismus,
Iicher Küberstreifen angelöthet, gleichfalls mit einem Hakenund einer Vertiefung bei p. Hiernach waren also p und q diebeiden entgegengesetzten Pole des Elektromotors, der ganz inein kleines Fälschen von Eichenholz gestellt wurde, welches20 Mals , ungefähr 80 Wasser fafste, und am Boden mit Pechausgegossen war. Das Metall berührte nirgend die Sei-tenwand des Fäfschens, und ragte etwa 1 Z. über den Banddesselben empor. Auf das Fäfschen pafste ein cylindrischerDeckel, in der Mitte mit einem 2 F. hohen Rohre zum Abfüh-ren des entbundenen Wasserstolfgas versehen , und die beidenPolarstreifen p und q ragten durch zwei Einschnitte im Deckelhervor.
Da eine Menge der interessantesten elektromagnetischenErscheinungen nur durch grofse Apparate hervorgerufen werdenkann, so mufs man allezeit die Frage berücksichtigen, ob die inVorschlag gebrachten auch in grOfserem Mafsstabe ausführbarsind. Dieses läfst sich allerdings von dem hier beschriebenenbehaupten; indefs mufs ich wegen einer gemachten Erfahrungdoch rathen, bei der Ausführung ähnlicher Apparate genau diehier gegebene Vorschrift zu befolgen, wenn man einer bedeu-tenden Wirkung versichert seyn will. Ich habe nämlich einenähnlichen Apparat verfertigen lassen , aus 16 Zinkplatten, jedenahe 2 Quadrf. Fläche haltend, welche in einen kupfernen Trogmit eben so viel lothrecht in denselben eingelassenen und nahe 2 Z.von einander abstehenden Kupferplatten herabgelassen wurden,ohne wie sich von selbst versteht, den Boden zu berühren, und sodafs ich mich von dem Getrenntseyn der zwei Metalle durchzwischen gesteckte Glasröhren überzeugte. Die Gasentwicke-lung war aufserordentlich stark, aber die elektromotorischeWirksamkeit unmerklich, und ich kann daher nicht andersglauben, als dafs die in bedeutender Stärke hervorgerufeneElektricität die für ihre zu srrofse Erreszumr zu dünnen Schichtender Flüssigkeit durchdrang. Wahrscheinlich aber lag die Ur-sache des Mifslingens in dem nicht zweckmäfsig gewähltenkupfernen Kasten, welcher den ganzen Apparat einschlofs, undist daher ein hölzerner, mit Pech ausgegossener, auf allen Fallvorzuziehen.
5. Die mächtigsten Apparate, welche man bisher zur Er-zeugung der elektromagnetischen Erscheinungen benutzte , sinddie riesenhaft grofsen, welche Robekt Haue unter dem Namen