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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

h. Wird dpr galvanische Leiter, auch der vollkommene,durch einen nach Verhältnis der elektrischen Spannung unrvollkommenen unterbrochen, z. B. Wasser, den thierischenKörper u. dgl., so verliert er seine elektromagnetische Kraftganz oder zum Theil 1 .

Die durch ein einziges Tlattenpaar, wie grofs dasselbeauch seyn mag, hervorgebrachte galvanische Elektricität hat'eine geringe Spannung, und durchdringt daher die Nichtleiteroder schlechten Leiter derselben nur unvollkommen oder ear

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nicht. Soll daher dieser Strom nicht unterbrochen werden,so müssen alle solche schlechte Leiter, wie dann sie auchseyn mögen, sorgfältig vermieden werden. Es genügt dahernicht, wie bei der Beibungs^ Elektricität, sich der Kettenzur Verbindung zu bedienen, weil eine dünne Lage Oxydoder Schmutz leicht die innige Berührung hindern kann, auchmufs man die Metalle, welche mau in den Strom der Elek-tricität bringt, an den Stellen ihrer Berührung recht blankschaben. Das einfachste und sicherste Mittel, eine innigeund ungehinderte Verbindung hervorzubringen, ist das Queck-silber, welches man in kleine Vertiefungen giefst, und dieblank geschabten Enden der Metalldrähte oder Streifen indieses einsenkt. Oft genügt es auch schon, nur ein kleinesTröpfchen Quecksilber zwischen die Flächen zweier Metall-streifen zu bringen, durch welche der elektrische Strom un-gehindert fortgeleitet werden soll, Weil aber das Metall auchin diesem Falle leicht mit Schmutz überzogen wird, undhierdurch die Fortleitung des elektrischen Stromes geschwächtoder ganz gehindert werden kann, so ist es nach AairkRE 2rathsam, allezeit vor dem Gebrauche des Apparates die Me-tallllächen etwas abzukratzen, damit die Verbindung dersel-ben mit dem Quecksilber inniger werde. Für diejenigenFälle endlich, in denen die Verbindung durch Quecksilberauf die angegebene Art nicht hergestellt werden kann, wennz. B. der elektrische Strom durch zusammengeschlungeneDrähte geleitet werden mufs, bedient man sich nach Fara-uay 3 des Mittels, sie mit etwas salpetersaurem Quecksilber

1 S. Boisgiraud in Ann. Ch. Ph, XV. 279,

2 Ami. Ch. P. XXVI. 39J.

3 G. LXXII. 114.