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Elektromagnetismus.
,, perpendiculär von der Richtung des Stromes nach den Po-}) Len der Magnetnadel, und steht im verkehrten Verhältnisse„ der perpendiculären Abstände des Stromes von den Polen der„Magnetnadel.“ Dieses Gesetz, weiches auch IIansteekaus den oft erwähnten Seebeck’schen Versuchen fand 1 , Photund Savaiit aber aus den Schwingungszeiten von Magnetna-deln in verschiedenen Abständen vom Scldiefsunssdrahte ablei-teten 2 , hat Schmidt später aus dem anderen gefolgert, „dafs„jeder einzelne Punct des elektrischen Stromes die Pole der,,Magnetnadel im verkehrten Verhältnisse der Quadrate der,, Entfernungen anziehe oder abstofse 3 .“
Auch Bahlow will dieses Gesetz durch seine Versuchemit Hahe’s Calorimotor bestätigt gefunden haben, drückt esaber so aus, dafs die eigentümliche Wirksamkeit der hierbeithätigen Potenzen näher bezeichnet wird, als wozu uns die Ver-suche bis jetzt berechtigen. Er nimmt nämlich an, dafs jedesTheilchen des galvanischen Fluidi im leitenden Drahte aufjedes Partikelchen des magnetischen Fluidi in der Nadel miteiner dem Quadrate der Entfernung umgekehrt proportionalenKraft wirke, jedoch weder anziehend noch abstofsend, sondernmit einer in beiden Flüssigkeiten reciprok wirkenden Tangen-tialkraft, welche die Pole derselben in einem rechten Winkelunter einander und mit dem berührenden Puncte bewest 4 .
Biot und Savart 5 untersuchten nicht blofs dieStärke dermagnetischen Wirksamkeit, welche ein massiver galvanischerLeiter gegen eine horizontal schwebende Magnetnadel in ver-schiedenen Abständen äufsert, und verglichen diese mit der Wir-kung des tellurischen Magnetismus, sondern sie fanden aucheine kupferne Röhre von 43 Millim. Durchmesser bei dem näm-lichen Elektromotor wirksamer als einen massiven Draht von0,84 Millim. Durchmesser, und zwar im Verhältnifs von 1,25324:1, entweder weil eine Röhre zur Erregung des Magnetismus