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Elektromagnetismus.
während man fortfahrt, um diese erste Windung die folgendenzu biegen, so befestigt man sie an einander durch Umschlingendes Seidenfadens. Hat man auf diese Weise eine hinlängliche
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Menge Windungen hergestellt, so wird ein Messingdraht von0,5 his 1 Lin. dick in einen etwa eine Linie gröfseren Kreis ge-bogen, als welchen die Scheibe einnimmt, an den zusammen-stofsenden Enden zu einem Ringe zusammengelöthet, die Scheibevermittelst Seidenfäden dazwischen ausgespannt, das letzte Endodes besponnenen Drahtes aber nach Zwischenlegung eines Stück-chens Seidenzeug am Ringe festgebunden. Das erste Ende desDrahtes kann freihängend bleiben, für einige Versuche abermufs dasselbe, um seinen Einflufs gegen den der Scheibe ver-schwinden zu machen, auf die letztere herabgebogen, und andem messingenen Ringe dem letzten Ende diametral gegenüberfest gebunden werden. Diese Verfertigungsart ist etwas lang-wierig , allein da die einzelnen Windungen nur so weit voneinander abstehen müssen, dafs zum Umschlingen des Seiden-fadens die Nadel bequem durchgesteckt werden kann, so läfstsich auf diese Weise in einer nicht übermafsig grofsen Scheibeeine sehr bedeutende Anzahl Windungen vereinigen, auch istder umgebende Messingdraht bei Scheiben von 2 bis 3 Z. Durch-messer überflüssig, und kann unbedenklich nicht übersponnenerDraht gewählt werden, wenn man die einzelnen Windungendesselben durch eine hinlängliche Menge Umschlingungen desSeidenfadens hinlänglich trennt.
Von den Erscheinungen, welche diese Spiralscheibe dar-bietet, können hier nur die Wirkungen derselben auf die Ma-gnetnadel erwähnt werden. Diese lassen sich insgesammt kurzzusammenfassen, wenn man sagt, dafs die Spiralscheibe durchden salvanischelektrischen Strom an ihren beiden Flächen ent-gegengesetzt magnetisch wird, oder einen zweipoligen Magnetdarstellt, indem ihre Polarität vom Rande an nach der Mittehin wächst, und im Mittelpuncte selbst das Maximum ihrer In-tensität erreicht. Mag dieselbe daher horizontal niedergelegt,oder vertical aufgehangen werden , und wie man dieselbe inbeiden Lagen auch um ihr Centrum bewegt, stets wird die eine" Fläche derselben nördliche, die andere dagegen südliche Pola-rität zeigen, so lange der Strom der Elektricität der nämlichebleibt. Denkt man sich übrigens die Scheibe der leichterenVorstellung wegen in einer durch den magnetischen Meridian
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